Kälberpreise steigen weiter

Ilshofen. Bei der turnusgemäßen Kälberauktion der Rinderunion Baden-Württemberg kamen neben 47 Kuhkälbern 275 Bullenkälber zum Verkauf, die die hohe Nachfrage seitens der örtlichen Mäster und des Viehhandels bei weitem nicht bedienen konnten.

Die Kuhkälber brachten im Mittel 75 kg auf die Waage und erlösten einen Kilopreis von netto 3,62 Euro bzw. 272 Euro je Tier. Befanden sich die Preise bei den Bullenkälbern in den letzten Wochen in etwa auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums - trotz um gut 25 % Prozent höherer Schlachtbullennotierungen – so ging dieses mal „der Knopf“ auf.

Die Bullenkälber waren mit 82 kg Durchschnittsgewicht etwas leichter als in den Vormonaten, zogen aber über alle Gewichtsklassen deutlich im Preis an und erlösten im Mittel 6,21 Euro netto je kg Lebendgewicht bzw. 510 Euro je Tier. Grund: Wegen der geringen Anzahl an schlachtreifen Bullen in den letzten Monaten wurden zuletzt weniger Stallkapazitäten frei.

Spitzenkälber brachten Kilopreise von über 7,30 Euro netto. Auch in den nächsten Wochen und Monaten ist mit steigenden Kälberpreisen zu rechnen.

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