Kitas: Bläse setzt weiter auf Tests

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Die Zahlen steigen auch im Ostalbkreis immer weiter. Welche Maßnahmen als nächste anstehen könnten.

Aalen. Stetig aufwärts geht es derzeit vor allem mit der Zahl der mit Corona infizierten Menschen im Ostalbkreis und ganz besonders in Aalen. Es scheint, Stand Donnerstagabend, nur noch eine Frage von Stunden zu sein, wann die derzeit als kritisch für weitere einschränkende Maßnahmen geltende 200er-Marke gerissen wird. Im Landkreis Heidenheim ist es schon seit Tagen so - und seit Donnerstag sind dort die Kindertagesstätten geschlossen.

Kindertagesstätten: Diesen Schritt, die Kitas zu schließen, will man im Landratsamt - derzeit - noch nicht gehen. „Für die Kitas hat sich Landrat Dr. Joachim Bläse mit den Damen und Herren Bürgermeistern auf freiwillige Testungen der Kinder verständigt“, sagt Landratsamtssprecherin Susanne Dietterle. Daher sei „bis auf Weiteres nicht beabsichtigt, Kitas zu schließen“. Vielmehr wolle man „beobachten, wie und mit welchem Ergebnis die freiwilligen Testungen angenommen werden“, so Dietterle weiter.

Schulen: Im Landratsamt geht man davon aus, „dass wir die 7-Tage-Inzidenz von 200 überschreiten werden“. Der Landrat habe bereits Städte und Gemeinden darüber informiert, dass er - sollte dies so eintreffen - den Schulträgern empfehlen wird, die Schulen in der kommenden Woche nicht in den Wechselunterricht starten zu lassen.

Weitere Maßnahmen: Bei einem weiteren Ansteigen der Inzidenz komme im Ostalbkreis „eine weitere Verschärfung der Kontaktbeschränkungen in Betracht“. Dies würde bedeuten, dass sich ein Haushalt nur noch mit einer weiteren Person treffen darf. „Denkbar wären auch weitere Kontaktbeschränkungen bei Veranstaltungen von Religionsgemeinschaften“, erklärt Dietterle, etwa über die Beschränkung der Teilnehmerzahlen in Abhängigkeit von der Raumgröße.

Lichtblicke: Im Ostalbkreis sind die Bewohnerinnen und Bewohner der Altenpflegeeinrichtungen bereits seit der vorletzten Märzwoche geimpft. Lockerungen für Geimpfte in den Heimen seien dann möglich, wenn das Land die „Corona-Verordnung Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen“ entsprechend geändert hat. Dies soll laut Sozialministerium wohl bereits im Laufe der nächsten Woche der Fall sein. Jürgen Steck

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