Kliniken: Lage weiter dramatisch

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Kliniken Ostalb
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Nach wie vor ist die Situation in den Intensivstationen der drei Kliniken im Ostalbkreis sehr angespannt.

Aalen. Nach wie vor ist die Lage an den Kliniken im Ostalbkreis dramatisch. Dies bestätigt Susanne Dietterle, Pressereferentin im Landratsamt, auf Anfrage. „Leider hat sich die Lage in den Intensivstationen der drei Häuser der Kliniken Ostalb nicht verändert“, sagt sie. „Nach wie vor“ seien die Intensivkapazitäten „nahezu voll belegt“. Tatsächlich seien „einzelne Patienten“ in Kliniken außerhalb des Ostalbkreises verlegt worden. Die Kliniken Ostalb arbeiten für solche Fälle in einem Cluster zusammen mit Kliniken in Ulm.

Mit Blick auf das vergangene Wochenende - unter normalen Umständen schön für Ausflüge - sagt Dietterle, „Gott sei Dank wurden am Wochenende keine Schwerstverletzten eingeliefert, die Intensivbedarf haben“. Dennoch sei die Situation auf den Intensivstationen „auch personell sehr angespannt“. Allerdings sei Wochenende „eine erhöhte Mobilität der Bevölkerung festzustellen“ gewesen und „vielfach“ hätten sich die Menschen „nicht an die Kontaktbeschränkungen gehalten“, sagt sie - und weist noch einmal auf die aktuell geltende Regel hin: Zulässig ist nur noch ein Haushalt mit einer weiteren Person.

Aus Schwäbisch Gmünd war zudem gemeldet worden, dass auf den Intensivstationen Covid-19-Patienten gehandelt werden müssten, die bereits eine Impfung erhalten haben. Dazu erklärt Dietterle: „Auf keiner der Intensivstationen liegen Patienten, die bereits vollen Impfschutz haben“.

Die Bettenzahlen

Wie viele intensivmedizinische Betten stehen in den Kliniken des Ostalbkreises zur Verfügung? Laut Pressesprecher Ralf Mergenthaler gibt es an den drei Standorten Aalen, Schwäbisch Gmünd und Ellwangen definitiv insgesamt 35 intensivmedizinische Betten für Erwachsene. Das DIVI-Register aber zähle weitere 20 Intensivbetten hinzu, die für Kinder vorgesehen seien, außerdem noch einmal 20 Intensivbetten im SRH-Fachkrankenhaus Neresheim. Dort werden aber keine Covid-19-Patienten behandelt.

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