Kosovare illegal beschäftig: Zoll kontrolliert Schwarzarbeit auf der Ostalb

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Bei Schwerpunktaktionen im Baugewerbe hat das Hauptzollamt Ulm in den vergangenen Tagen 17 Fälle von illegaler Beschäftigung ermittelt. 

Aalen. Wie das Hauptzollamt berichtet, kontrollieren die Beamten verstärkt auf Baustellen auch im Ostalbkreis. Dabei haben Zollbeamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit Aalen vorgestern eine Baustelle in Aalen überprüft und Ermittlungen gegen einen 42-jährigen Mann aus dem Kosovo und seinen Arbeitgeber wegen des Verdachts der illegalen Beschäftigung aufgenommen.

Der Arbeiter war einer von mehreren Kosovaren, die bei Fassadenarbeiten an einem Wohnhaus angetroffen wurden. Im Gegensatz zu den anderen besaß er aber keine gültigen Ausweisdokumente und hätte sich weder in Deutschland aufhalten noch arbeiten dürfen.

Die Ermittler leiteten ein Verfahren ein und informierten das Ausländeramt. Noch vor Ort erhoben die Beamten 500 Euro Strafsicherheit. Gegen den Arbeitgeber, eine Stuttgarter Baufirma, wird gesondert ermittelt.

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Ulm hat bereits bei mehreren Schwerpunktaktionen im Baugewerbe in den vergangenen Tagen 17 Fälle von illegaler Beschäftigung sowie drei Fälle von sogenannter Scheinselbstständigkeit ermittelt. Noch bis Monatsende werden die Zöllnerinnen und Zöllner verstärkt Baustellen von der Ostalb bis zum Bodensee kontrollieren.

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