Kreative Maischerze trotz Lockdown

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Die Maibäumler Buch gedenken den Maibäumen.
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Trotz Corona-Maßnahmen gibt es pfiffige Scherze im Kreis - und erfreulich wenig Polizeieinsätze.

Maischerze auf der Ostalb!

Weniger Maischerze durch Corona-Pandemie
Maischerze 2021 © Marius Bulling
Maischerze 2021.
Maischerze 2021. © me
Maischerze 2021.
Maischerze 2021. © jhs
Maischerze 2021.
Maischerze 2021. © jhs
Maischerze 2021.
Maischerze 2021. © jhs
Maischerze 2021.
Maischerze 2021. © onw-images/Marius Bulling
Maischerze 2021.
Maischerze 2021. © onw-images/Marius Bulling
Maischerze 2021.
Maischerze 2021. © privat
Maischerze 2021.
Maischerze 2021. © privat
Maischerz 2021.
Maischerz 2021. © privat
Maibäumler Buch Maischerz.
Maibäumler Buch Maischerz. © privat
Westhausener Maischerz.
Westhausener Maischerz. © privat
Maischerz 2021.
Maischerz 2021. © privat
Maischerze 2021.
Maischerze 2021. © privat
Maischerze 2021.
Maischerze 2021. © privat
Maischerz Schwabsberg.
Maischerz Schwabsberg. © privat
Auf der Waldhäuser Steige „auf dem Tunnel“.
Auf der Waldhäuser Steige „auf dem Tunnel“.  © privat
Maischerz Böbingen.
Maischerz Böbingen. © privat
Maischerz Tannhausen
Maischerz Tannhausen © privat
Maischerz Tannhausen.
Maischerz Tannhausen. © privat
Maischerze Ostalb.
Maischerze Ostalb. © privat

Aalen / Gmünd. Früh hat es sich abgezeichnet, dass auch in diesem zweiten Corona-Jahr die Maischerze zur Mangelware werden. Ausgangsbeschränkungen und ein verregneter Freitag haben es den Maischerzern nicht einfach gemacht. .

Nichtsdestotrotz haben es sich einige nicht nehmen lassen, ihre pfiffigen Ideen zu zeigen. Wie etwa in Buch. Dort haben die Maibäumler Buch eine Gedenktafel für die „Auferstehung der Maibäume 2022“ aufgestellt. Auch die Einfahrt des Böbinger Bürgermeisters Jürgen Stempfle wurde „ausgebaut“. Wenn in Berlin bei der Entscheidung um den Böbinger Tunnel noch „geschlafen“ wird, wurde dieser bei den Stempfles einfach gebaut. In Form eines Banners, auf dem eine Tunneleinfahrt abgebildet ist. Der Text: „En Berlin, do schlofat se am Schreibtisch ei, drom goht's jetzt beim Stempfle en dr Tunnel nei.“ „Ein echt cooler Maischerz“, betitelt das Böbinger Gemeindeoberhaupt die Aktion. An einer anderen Ecke in Böbingen steht ein Plakat mit der Aufschrift „Keine Hochhäuser im Sommerrain“. Eine Anspielung auf die geplanten Neubauten in diesem Bereich, welche viele Sommerrain-Anwohner vor allem wegen der Höhe der Gebäude kritisieren.

Apropos Höhe: Ein großer Erdwall zwischen Leinzell und Tierhaupten ärgert wohl viele Anwohner. Den Hügel einfach abtragen? Geht nicht. Deshalb haben Unbekannte ein Gipfelkreuz auf dem Berg installiert.

Blechdach und Museum

Ein großes Plakat mit der Aufschrift „Schwarzes Blech am Hallengiebel, entspricht das seiner Märchenfiebel?“ ziert das Gelände der Breulingschule und der frisch erweiterten Mehrzweckhalle im Heubacher Ortsteil Lautern. Das neue schwarze Blechdach, das an der Mehrzweckhalle angebracht wurde, sei „Geschmackssache“, sagt Lauterns Ortsvorsteher Bernhard Deininger, der kreative, aber nicht beleidigende Maischerze von Kindern und Jugendlichen schätzt. Ein weiteres Plakat ist an der alten Molke in Lautern angebracht worden. Dabei geht’s unter anderem ums neue Heimatmuseum in Lautern, das an der Rosensteinstraße entstehen soll, und um die Molke, die die Stadt gekauft hat und laut Plakat nicht nutzt. Das liege daran, dass die Molke erst in einer bürgerschaftlichen Aktion hergerichtet werden müsse. Und dies wiederum sei wegen Corona derzeit nicht möglich, erklärt der Ortsvorsteher.

Im Gmünder Raum wurden die Corona-Maßnahmen am Freitagabend kontrolliert. „Ohne Beanstandung“, sagt Gmünds Stadtsprecher Markus Herrmann. Dies sei unter anderem den Ausgangsbeschränkungen und dem schlechten Wetter geschuldet. Bestimmte Hotspots wie Grillstellen, die gerne einmal das Ziel von spazierenden Menschenmassen am 1. Mai sind, wurden ohne Beanstandung abgefahren. „Der große Hype ist nicht zu erwarten gewesen“, so Herrmann weiter. Trotzdem wurden auch kleinere Fälle von Vandalismus festgestellt. „Auf dem Marktplatz lag eine nicht definierte Kunstinstallation oder auch nur Müll, der schnell entfernt wurde“, sagt Markus Herrmann. Eine Hauswand in Gmünd wurde Opfer einer Ketchup-Flasche.

Erfreulich wenige Einsätze hat die Polizei im Ostalbkreis in der Walpurgisnacht verbucht. „Es war erstaunlich ruhig“, so ein Sprecher. Sechs kleinere Einsätze wurden registriert. Darunter gab es Sachbeschädigungen durch Eierwürfe, Graffiti-Schmierereien oder eine eingeschlagene Scheibe. Ob es bei der eingeschlagenen Scheibe an einer Schule möglicherweise andere Hintergründe gehabt habe, sei unklar, ohne die Täter zu fassen, so der Sprecher weiter.

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