Kreis-SPD für eine Koalition der Gewinner

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Leni Breymaier am Wahlabend

Ostalbgenossen sehen klares Votum für einen Kanzler Olaf Scholz - Schwab hat im Land größten Zuwachs.

Aalen. Der SPD-Kreisvorstand Ostalb traf sich zur Wahlnachlese im Goldenen Stern in Wasseralfingen in allerbester Stimmungslage. „Dieser noch vor wenigen Monaten nicht für möglich gehaltene Wahlerfolg der SPD ist der Geschlossenheit der Partei, dem außerordentlichen Engagement aller ehrenamtlichen Mitstreiter, den beiden hervorragenden Wahlkreiskandidierenden und einem überzeugenden Kanzlerkandidaten Olaf Scholz zu verdanken“, leitete die SPD-Kreisvorsitzende Sonja Elser ihre Analyse ein. Die Grundlage für die jetzige Geschlossenheit der SPD sieht Elser im Aufarbeitungsprozess nach der letzten verlorenen Bundestagswahl vor vier Jahren. „Wir haben unsere Lektion gelernt und als erste Partei unser gemeinsam erarbeitetes Wahlprogramm vorgelegt und wir haben uns früh auf den besten Kanzlerkandidaten festgelegt. Das waren die Grundlagen dafür, dass die SPD jetzt im Bundestag nach zwei Jahrzehnten wieder die stärkste Fraktion im Bundestag stellt,“ resümierte Elser. Die SPD habe mit ihren Inhalten und einem sehr guten Personalangebot Vertrauen gewinnen und musste im Wahlkampf nicht auf Negativkampagnen als stärkstem Argument zurückgreifen können.

In der Diskussion des Kreisvorstandes wurde einhellig die Meinung vertreten, jetzt müsse es eine Koalition der Wahlgewinner geben. An der Spitze der neuen Bundesregierung müsse nach dem Wählervotum der neue Bundeskanzler Olaf Scholz stehen. Alle anderen Überlegungen wurden zurückgewiesen, weil sie nicht den Wählerwillen widerspiegeln.

Im Mittelpunkt des Abends stand der Dank an Leni Breymaier und Tim-Luka Schwab. Als jüngster SPD-Bundestagskandidat im Land konnte Schwab für den Wahlkreis Schwäbisch Gmünd / Backnang den größten Stimmzuwachs bei den Erststimmen in ganz Baden-Württemberg für die SPD erzielen.

„Wir wünschen uns vor allem, dass es eine zügige Regierungsbildung geben wird, an deren Ende Olaf Scholz zum Kanzler gewählt wird“, beschloss Sonja Elser die Diskussion.

Tim-Luka Schwab

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