Kreisimpfzentrum: Das ist bisher bekannt

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Symbolbild: Pexels

Das Impfzentrum soll sieben Tage die Woche von 7 bis 21 Uhr betrieben werden. Dafür sucht die Kreisverwaltung Helferinnen und Helfer. 

Aalen. Der Ostalbkreis wird ab 15. Januar 2021 in der Ulrich-Pfeifle-Halle in Aalen ein Kreisimpfzentrum einrichten. Die organisatorischen Vorbereitungen dazu sind angelaufen, derzeit werden in Abstimmung mit den Kreisärzteschaften, den Kliniken Ostalb, der Kassenärztlichen Vereinigung sowie den Hilfsorganisationen die Details erarbeitet, das teilte das Landratsamt Ostalbkreis am Mittwochnachmittag mit.

Das Vorgehen:

"Aktuell ist vorgesehen, das Kreisimpfzentrum sieben Tage die Woche im Zweischichtbetrieb von 7 bis 21 Uhr zu betreiben. In der Stunde soll es möglich sein, bis zu 60 Personen zu impfen", erklärte Landrat Dr. Joachim Bläse. Möglich mache dies ein modularer Aufbau, beginnend mit der Registrierung, dem Arztgespräch zur Impfaufklärung, der eigentlichen Impfung mit Dokumentation und einem Ruhe- bzw. Wartebereich nach der Impfung. "Je nach Impfstoff, der zur Verfügung stehen wird, wird eine zweimalige Gabe der Impfdosis im Abstand von drei Wochen notwendig sein, damit der Impfschutz aktiviert wird", teilte die Kreisverwaltung weiter mit.

Mobile Impfteams:

Zusätzlich zum stationären Angebot in der Ulrich-Pfeifle-Halle werde es voraussichtlich mindestens zwei mobile Impfteams geben, die vor Ort, beispielsweise in Pflegeheimen, impfen. Ein Teil der vulnerablen Gruppen werde vor allem auf diese Angebote zur Impfung angewiesen sein. "Daher stellen die mobilen Impfteams eine wichtige Ergänzung zum Kreisimpfzentrum dar", so die Verwaltung weiter. Die Priorisierung des zu impfenden Personenkreises werde derzeit von der ständigen Impfkommission, der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und der Deutschen Ethikkommission vorgenommen.

Helferinnen und Helfer gesucht:

"Sowohl die Vorbereitungen als auch der spätere Betrieb stellen uns erneut vor große Herausforderungen. Für den Betrieb des Impfzentrums benötigen wir qualifiziertes Personal. Derzeit gehen wir von rund 100 Personen aus. Die Bandbreite reicht dabei von Ärzten, medizinischen Fachangestellten, MTAs, PTAs, Notfall- und Rettungssanitätern, Kranken- und Altenpflegern oder Pflegehelfern bis zu Medizinstudenten und Verwaltungskräften", erläuterte der Landrat. "Wir sind dringend auf die Unterstützung von freiwilligen Helferinnen und Helfern angewiesen. Deshalb bitte ich alle, die über diese Qualifikationen verfügen und helfen möchten, sich bei uns zu melden", betonte er.

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