Der Reiseblog von Lisa und Chris

Kroatien, Istrien, Pula, Küstenort, Tag 10 und 11

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Chris mit seinem Schnorchel-Set. Das hat er für 18,50 Euro vor Ort gekauft.

Pula. Lisa und Chris, zwei 18-jährige Schüler, reisen mit dem Interrail-Ticket durch Europa. In diesem Reiseblog berichten die zwei von ihrer Tour.

Tag 10: Hallo wir sind es wieder. Dieses Mal schreiben wir aus Pula. Ihr seht also: Wir sind angekommen. Der 8-Uhr-Zug fuhr pünktlich im slowenischen Divaca ab und brachte uns sicher auf die kroatische Halbinsel Istrien. Auffallend waren während der Zugfahrt die ständigen Kontrollen.

Corona: Immer wieder Impfausweis zeigen

Immer wieder mussten wir unseren Impfausweis zeigen. Kleiner Tipp von uns: Es ist wichtig, dass ihr für so eine Reise vollständig geimpft seid. An den Campingplätzen gibt es nämlich kein Testzentrum. Das heißt, ihr müsstet immer außerhalb des eigentlichen Ziels nach einem Testzentrum suchen. Das stellen wir uns als Backpacker sehr nervig vor. Jetzt zu unserem Campingplatz. Er heißt Arena Stoja Campsite. Der Campingplatz ist super. Es gibt sehr viele Zugänge zum Wasser. Die Küste ist ein Traum.

Der Bahnhof von Pula.

Vom Bahnhof Pula aus läuft man etwa 15 bis 20 Minuten zu einer Bushaltestelle. Von dort fährt ein Bus direkt nach Stoja zum Campingplatz. Für die Busfahrt zahlten wir zusammen 22 Kuna. Umgerechnet sind das etwa drei Euro. Das Personal vor Ort sprach uns auf Deutsch an. Für vier Nächte zahlen wir „nur“ 167 Euro.

Reis mit Gemüse und Nuggets. 13 Euro hat die Mahlzeit gekostet.

Uns gefällt der Platz so gut, dass wir sogar überlegen, dort etwas länger zu bleiben. Zu essen gab es am ersten kroatischen Abend Reis mit Gemüse und Nuggets. Kosten: 100 Kuna oder 13 Euro. Hier in Kroatien ist alles sehr günstig. An unserem ersten Tag in Pula entspannten wir nur noch am Wasser.

Schnorcheln im glasklaren Wasser von Istrien

Tag 11: Aufwachen und die Sonne genießen, herrlich. Das Wetter in Pula ist super, das Wasser wirklich glasklar. Wir haben Lust zu schnorcheln. Erst einmal benötigen wir aber etwas für unsere Trittsicherheit. Dadurch, dass es hier viele Felsen gibt, ist der Weg zum Wasser oft sehr rutschig. Vor allem in Istrien gibt es mehr Kies- und Steinstrände als Sandstrände. Also unbedingt an Badeschuhe denken oder macht es wie wir: kauft Euch welche vor Ort. Für unsere sexy Wasserschühchen zahlten wir pro Paar 69 Kuna (neun Euro) und das Schnorchel-Set kostete nochmal pro Person 139 Kuna (18,50 Euro). Da wir uns für Kroatien ein Limit von 100 Euro am Tag gesetzt haben, sind die Käufe aber im Budget enthalten.

Blick aufs Wasser von Stoja aus.

Die nächsten Tage wollen wir einfach günstig essen. Dann sollte das schon klappen. Das Schnorchel-Set war für uns bislang die beste Investition. Die Unterwasserwelt in Stoja ist unglaublich schön, es gibt viele Fische. Wir verbrachten unseren zweiten Tag nur am Wasser. Gegen Nachmittag erlebten wir unsere erste Premiere auf dieser Reise. Noch nie hatten wir eine Tütensuppe gemacht. Wir kannten das gar nicht. Pulver und Wasser = Suppe. Auch wenn uns jetzt viele Gaumenexperten verfluchen. Es hat uns geschmeckt. Die Geschmacksverstärker erfüllen ihre Aufgabe. Am Abend setzten wir uns etwas ans Wasser und aßen noch ein paar Chips. Kosten für die frittierten Kartoffelscheiben: umgerechnet ein Euro.

Das Zelt von Lisa und Chris. Eine kleine Lichterkette sorgt für romantische Stimmung.

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