Kuno Staudenmaier: Das Vibrieren der Gmünder Glockentürme

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"Ich wünsche, dass man ins Staunen kommt, nicht aus dem Staunen herauskommt und mit diesem Staunen nach Hause geht." Das sagte Detlef Dörner, Komponist des Stadtglockenkonzerts als Beitrag zum Festival Europäische Kirchenmusik in Schwäbisch Gmünd im Juli.

"Ich wünsche, dass man ins Staunen kommt, nicht aus dem Staunen herauskommt und mit diesem Staunen nach Hause geht." Das sagte Detlef Dörner, Komponist des Stadtglockenkonzerts als Beitrag zum Festival Europäische Kirchenmusik in Schwäbisch Gmünd im Juli. Nach dem ersten Lockdown, nach der Absage der Konzertreihe in den Kirchen der Stadt, ein zartes Pflänzchen aus dem Garten der Normalität. Wie schon bei den früheren Glockenkonzerten schafft es Dörner, die Menschen mitzunehmen. 35 Minuten lang konnten sie die Klänge aus den Glockentürmen der Stadt in sich vibrieren zu lassen. Beim Flanieren durch die Stadt die unterschiedlichen Höreindrücke mitnehmen, die klaren Töne an der einen Stelle, die vom Grundrauschen der Stadt getragenen Klänge an anderen Plätzen. Die übertönen, dass Corona den Kulturschaffenden noch lange zu schaffen machen wird.

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