Land gibt mehr für Flüchtlinge aus

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Bisher erstattet das Land Kreisen die Flüchtlingsaufwendungen für die vorläufige Unterbringung in Form einer nachgelagerten Spitzabrechnung.

Aalen. Bisher erstattet das Land Kreisen die Flüchtlingsaufwendungen für die vorläufige Unterbringung in Form einer nachgelagerten Spitzabrechnung. Aktuell stellt nur dieses System sicher, dass den Kreisen alle Kosten für die vorläufige Unterbringung vollständig erstattet werden. Für kommunal untergebrachte Flüchtlinge mussten die Landkreise bisher alleine aufkommen. Die Kosten hier umfassen auch die Aufwendungen für Flüchtlinge, deren Aufenthalt in den Gemeinschaftsunterkünften als rechtlich beendet gilt und die noch nicht in der Anschlussunterbringung sind. Der überwiegende Teil aller geduldeten Flüchtlinge erhält weiter Sozialleistungen zulasten des Kreishaushalts. Da die Zahl kommunal untergebrachter Flüchtlinge stetig ansteigt, erhöhen sich hier die Belastungen. Für 2021 rechnet der Ostalbkreis hier mit Aufwendungen von etwa 2,7 Millionen Euro. In Verhandlungen mit dem Land wurde nun erreicht, dass das Land die Aufwendungen für kommunal untergebrachte Flüchtlinge 2020 und 2021 fast vollständig erstattet, freut sich Kreiskämmerer Karl Kurz. mas

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