Landkreis investiert in das Ostalb-Klinikum

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Die zentralen Operationsräume am Ostalb-Klinikum werden modernisiert.
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OP-Räume und angrenzende  Bereiche werden modernisiert. Neue Funktionsbetten ermöglichen besondere Überwachung nach der Operation.

Aalen. Der Landkreis investiert in die zentralen Operationssäle und angrenzende Funktionsräume am Ostalb-Klinikum in Aalen. Rund 4,2 Millionen Euro fließen in technische und medizintechnische Modernisierung, bauliche Maßnahmen und Erweiterung. Der Verwaltungsrat der Kliniken hat das in seiner Sitzung am Dienstag einstimmig befürwortet.

Die Operationsräume am Ostalb-Klinikum seien sehr gut ausgelastet, erläuterte Finanzvorstand Thomas Schneider in der Sitzung. „Es sind genügend Patienten da.“ Um die Betriebsbereitschaft der Zentral-OPs für die kommenden Jahre zu sichern, müsse in Technik, Brandschutz- und Hygieneanforderungen sowie in Arbeitssicherheit investiert werden. Bereits im Februar hatte der Kreistag zugestimmt, eine komplett neue Belüftungsanlage in den Operationssälen zu installieren – geschätzte Kosten: 1,8 Millionen Euro.

OP-Räume: Die fünf Operationssäle werden nach und nach modernisiert. Angeschafft werden neue OP-Armsysteme und Deckenversorgungseinheiten, Leuchten, OP-Tische und hydraulische Liegen. Erneuert werden auch die Fußböden.

Neue Nutzungen: Ein bestehendes Lager zwischen den Operationsräumen 4 und 5 soll künftig ausschließlich zur Aufbewahrung von Sterilgut genutzt werden. Ein zusätzlicher Lagerraum wird im Funktionsbereich eingerichtet.

Aufwachräume und mehr: Der Einlass zum OP1 wird neu gestaltet und ein Umbettungsraum geschaffen. Ein Durchbruch in diesem Bereich ermöglicht kürzere und zeitsparende Wege. Der Aufwachbereich mit sechs Betten wird verlegt und erweitert. Neu angeschafft werden fünf sogenannte IMC-Betten. IMC steht für „Intermediate Care“ – das sind Betten mit Monitoring-Ausstattung, die vorgesehen seien für Patienten, die nach einer Operation nicht auf die Intensivstation müssen, aber noch nicht stabil genug sind, um auf die normale Station verlegt zu werden, erläuterte Thomas Schneider. Eine Art Zwischenstufe also, deren Apparatetechnik eine Art abgestufte Intensivbetreuung ermöglicht, ohne dass die eigentlichen Intensivbetten dafür besetzt werden.   

Unterm Strich, so Schneider, schaffe man zukunftssichere Perspektiven für die nächsten fünf bis acht Jahre. Bea Wiese

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