Landrat: "Mitmachen beim großen Ostalb-Check"

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Der Landrat des Ostalbkreises, Dr. Joachim Bläse, unterstützt den großen Ostalbcheck.
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Umfrage-Aktion startet am 12. Februar. Joachim Bläse wirbt für den "schönsten Landkreis". Video auf YouTube.

Aalen.

Im nächsten Jahr wird der Ostalbkreis 50 Jahre jung. Schon in diesem Jahr fühlen Schwäbische Post und Gmünder Tagespost in Kooperation mit dem Ostalbkreis allen Bürgerinnen und Bürgern mit dem Ostalb-Check auf den Zahn. Partner und Unterstützer dieser einzigartigen Aktion ist Landrat Dr. Joachim Bläse. „Eine tolle Aktion der Zeitung“, sagt er.

Am 12. Februar geht es los. Dann schalten die Schwäbische Post (SP) und Gmünder Tagespost (GT) den digitalen Fragebogen frei, bei der in allen 42 Gemeinden des Ostalbkreises und in Alfdorf die Lebensqualität in der jeweiligen Kommune abgefragt wird. „Es ist ein tolle Idee, den Ostalbcheck einmal durchzuführen“ sagt Bläse. Er weiß, dass auf der Ostalb viele Lokalpatriotinnen und -patrioten leben. „Viele Großstädter denken ja, wir sind der Nabel der Welt. Dieses Individuelle, dieses Persönliche, dieses Dazugehören, das macht den Ostalbkreis und den ländlichen Raum aus.“ Sicherheit, Kinder- und Seniorenfreundlichkeit, Digitalisierung – diese und noch weitere Themen fragt der Ostalbcheck ab. Am Ende kennt jede Gemeinde, jede Stadt, jede Bürgermeisterin und jeder Bürgermeister die Starken und Schwächen seines Ortes.

So schön ist die Ostalb. Blick auf die Himmlinger Steige in Aalen.

„Wir müssen uns nicht verstecken“, betont Bläse im Videointerview der SP und GT. „Bei mir ist ein Riesenstolz da, dass ich hier leben und Landrat in diesem Kreis sein darf. Jeder Tag ist ein Glücksmoment für den ich sehr dankbar bin.“

Auch das Thema Vereine wird abgefragt. „Bei uns im Ostalbkreis ist man dank der Vereine schnell Teil einer Gemeinschaft“, sagt der Landrat. Am Anfang werde vielleicht der Neue etwas abgetastet, dann aber gehöre man ziemlich schnell dazu. In Berlin, wo Verwandtschaft des Landrates lebt, würden sich manche Bewohner eines Mietshauses nicht kennen. „Das kann im Ostalbkreis nicht passieren.“ Auch wenn einigen Bewohnern die Nähe vielleicht nicht passt … „mir ist doch lieber, ich habe jemanden, der sich für mich interessiert“.

Bläse möchte den Ostalbcheck als positiven Wettstreit verstanden wissen. „Die Ostälber leben gerne in ihren Orten“, weiß er. Der Ostalbkreis sei nun einmal unglaublich vielseitig. Ortschaften von klein bis groß, unterschiedliche Historien, ein spannender Wirtschaftsraum, Spitzenfirmen, ausgezeichnete Hochschulen … „wir können mit jedem Kreis mithalten“, ist Bläse überzeugt.

Hinzu kommt, dass der Ostalbkreis ein geografischer Hotspot ist. Tolle Landschaft, tolles Tourismusangebot, das Allgäu vor der Haustür, Italien nicht weit entfernt.

Mitte März gibt es Ergebnisse. Drei Monate lang, werden die Schwäbische Post und Gmünder Tagespost dann auf Sonderseiten über die Ergebnisse des Ostalbchecks berichten. Wo lebt es sich besonders gut? Welche Kommune ist besonders kinderfreundlich? Wo stimmt das gastronomische Angebot? Ob nicht kleinere Kommunen im Nachteil sind, wollte die Redaktion im Vorfeld von den Experten von „Umfrageheld“ wissen, die den Ostalbcheck professionell begleiten. „Nein“, sagt Steffen Köster, Geschäftsführer von Umfrageheld. „Ein guter Gastwirt schlägt zehn nicht so gute.“

Der große Ostalb-Check: Im Februar startet der große Ostalb-Check in allen Gemeinden des Ostalbkreises und in Alfdorf. Gemeinsam mit den Experten von Umfrageheld wollen wir von den Bürgerinnen und Bürgern wissen, wie wohl sie sich in ihrer Gemeinde fühlen. Wie gut ist der öffentliche Personennahverkehr? Wie sicher ist Ihre Gemeinde und wie kinder- und seniorenfreundlich? Je mehr Menschen mitmachen, desto aussagekräftiger werden die Ergebnisse.

Mehr zum Thema: Einmaleins der Ostalb

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