Landratsamt hebt Allgemeinverfügung auf - ab Donnerstag gilt Alarmstufe II

+
Symbolbild

Die neue Fassung der Corona-Verordnung des Landes tritt an Stelle der Verfügung des Kreises als Rechtsgrundlage für die Beschränkungen in Kraft.

Aalen. Wie die Landkreisverwaltung mitteilt, wird die Allgemeinverfügung, die der Kreis am vergangenen Sonntag (21. November) erlassen hat und mit denen Corona-Maßnahmen für nicht Immunisierte verschärft wurden, mit Wirkung ab Donnerstag, 25. November, wieder aufgehoben. Gleichzeitig hat der Ostalbkreis amtlich festgestellt, dass die 7-Tage-Inzidenz über 500 liegt. Beide Verfügungen sind auf www.ostalbkreis.de in der Rubrik Öffentliche Bekanntmachungen zu finden.

Es gilt Alarmstufe II des Landes

Das Landratsamt macht aber ausdrücklich darauf aufmerksam, dass die Aufhebung der Allgemeinverfügung vom vergangenen Sonntag nicht bedeutet, dass damit die verschärften Maßnahmen für nicht Immunisierte aufgehoben sind. Vielmehr tritt lediglich die neue Fassung der Corona-Verordnung des Landes an Stelle der Verfügung des Kreises als Rechtsgrundlage für die Beschränkungen.

Mehr zum Thema:

-Die aktuelle Coronainzidenz, der Stand der Intensivbetten und die Coronaimpfungen - die Entwicklung im Ostalbkreis und in Baden-Württemberg in interaktiven Diagrammen
- Neue Corona-Verordnung in BW: Alarmstufe II fix – das gilt ab heute

Diese sieht ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 500 vor, dass die sogenannte Alarmstufe II in Kraft tritt und damit im Wesentlichen die gleichen Beschränkungen für nicht Immunisierte gelten, die der Kreis auf Weisung des Sozialministeriums bereits vorab verfügt hatte.

Welche Maßnahmen in der Alarmstufe II für den Ostalbkreis wegen Inzidenz über 500 gelten, ist aus der Übersichtstabelle des Landes ersichtlich:

Die Alarmstufe II wird ausgerufen, wenn die Hospitalisierungsinzidenz an zwei aufeinanderfolgenden Tagen den Wert von 6,0 erreicht oder überschreitet oder die Auslastung der Intensivbetten in Baden-Württemberg den Wert von 450 erreicht oder überschreitet. Grundsätzlich lässt sich sagen: Was in "Alarmstufe I" bereits gilt, bleibt auch in "Alarmstufe II" bestehen oder wird verschärft.

  • Für Übernachtungen in Hotels und Pensionen gilt 2G. Ausnahme bleiben geschäftliche Übernachtungen - hier gilt 3G und alle drei Tage muss ein frisches negatives Testergebnis vorgezeigt werden. In der Hotelgastronomie gilt für Übernachtungsgäste 2G.
  • Für Gastronomie und Spielhallen gilt auch in "Alarmstufe II" 2G, nur im Freien ist 3G Plus möglich.
  • Für Theater-, Opern- und Konzertaufführungen, Filmvorführungen, Stadt- und Volksfeste, Stadtführungen und Informations-, Betriebs-, Vereins- sowie Sportveranstaltungen und andere Veranstaltung dieser Art gilt ebenfalls 2G Plus.
  • Für Diskotheken und Clubsgilt auch 2G Plus. Die Ausnahmeregelung für Schülerinnen und Schüler unter 18 Jahren entfällt - Schülerausweise gelten hier nicht länger als Testnachweise. Und auch wer über 18 Jahre alt ist und zur Schule geht, muss in "Alarmstufe II" die erforderlichen Nachweise vorzeigen. Der Schülerausweis ermöglicht auch ihnen keinen Zutritt mehr.
  • FürVeranstaltungen generell gilt 2G Plus und, dass nur noch die Hälfte der eigentlich zugelassenen Menschen kommen darf.
  • Für alle körpernahen Dienstleistungen gilt in der "Alarmstufe II" 2G Plus. Ausnahme sind Friseurbesuche - hier gilt auch in der "Alarmstufe II" die 3G-Plus-Regel. Ungeimpfte müssen einen negativen PCR-Test vorlegen. Logopädie, Physio- und Ergotherapie sind von 2G Plus ausgenommen.

Das gilt in Hotspots:

In regionalen Hotspots mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von über 500 treten mit der neuen Corona-Verordnung der Landesregierung zusätzliche Einschränkungen in Kraft.

In Stadt- und Landkreisen, die an zwei aufeinanderfolgenden Tagen über dem Inzidenzwert von 500 liegen, gelten mit Inkrafttreten der neuen Corona-Verordnung am MittwochAusgangsbeschränkungenfür Menschen, die nicht genesen oder geimpft sind in der Zeit von 21 bis 5 Uhr des folgenden Tages. Die Wohnung oder das Haus verlassen, dürfen Ungeimpfte und Nicht-Genesene dann nur noch aus "triftigen Gründen". Zum Beispiel zur Berufsausübung, Besuch von Ehegatten oder Lebenspartnern, zur Teilnahme an Versammlungen oder in einer Gefahrenlage.

In Hotspots gilt durch die "Alarmstufe II" außerdem 2G für Einzelhandel und Märkte. Ausgenommen sind davon Supermärkte und andere Läden oder Märkte, die der Grundversorgung dienen.

Zurück zur Übersicht: Ostalbkreis

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL

Kommentare