Laschet kämpferisch in Essingen

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CDU Wahlkampfveranstaltung zur Bundestagswahl 2021 mit CDU Kanzlerkandidaten Armin Laschet im Essingen Schlosspark.
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Drei Wochen vor der Entscheidung spricht CDU-Spitzenkandidat Armin Laschet im Ostalbkreis - CDU will den Trend drehen. Gräßle und Kiesewetter wollen um jede Stimme kämpfen.

Laschet zu Gast im Ostalbkreis

Gegendemonstration bei der CDU Wahlkampfveranstaltung in Essingen
Gegendemonstration bei der CDU Wahlkampfveranstaltung in Essingen © Giers, Oliver
Gegendemonstration bei der CDU Wahlkampfveranstaltung in Essingen
Gegendemonstration bei der CDU Wahlkampfveranstaltung in Essingen © Giers, Oliver
Gegendemonstration bei der CDU Wahlkampfveranstaltung in Essingen
Gegendemonstration bei der CDU Wahlkampfveranstaltung in Essingen © Giers, Oliver
Gegendemonstration bei der CDU Wahlkampfveranstaltung in Essingen
Gegendemonstration bei der CDU Wahlkampfveranstaltung in Essingen © Giers, Oliver
Gegendemonstration bei der CDU Wahlkampfveranstaltung in Essingen
Gegendemonstration bei der CDU Wahlkampfveranstaltung in Essingen © Giers, Oliver
Gegendemonstration bei der CDU Wahlkampfveranstaltung in Essingen
Gegendemonstration bei der CDU Wahlkampfveranstaltung in Essingen © Giers, Oliver
Kundgebung gegen die Politik vorm Schlosspark in Essingen
Kundgebung gegen die Politik vorm Schlosspark in Essingen © Giers, Oliver
Armin Laschet in Essingen - zum Besuch des CDU-Kanzlerkandidaten gab es Protest mit Trillerpfeifen und Plakaten von der Partei "die Basis" mit ihrem Direktkandidaten Stefan Schmidt.
Armin Laschet in Essingen - zum Besuch des CDU-Kanzlerkandidaten gab es Protest mit Trillerpfeifen und Plakaten von der Partei "die Basis" mit ihrem Direktkandidaten Stefan Schmidt. © jhs
Ministerpräsident und CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet spricht am Sonntagabend in Essingen.
Ministerpräsident und CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet spricht am Sonntagabend in Essingen. © Oliver Giers
Gegendemonstration bei der CDU Wahlkampfveranstaltung in Essingen
Gegendemonstration bei der CDU Wahlkampfveranstaltung in Essingen © Giers, Oliver
CDU Wahlkampfveranstaltung zur Bundestagswahl 2021 mit CDU Kanzlerkandidaten Armin Laschet im Essingen Schlosspark.
CDU Wahlkampfveranstaltung zur Bundestagswahl 2021 mit CDU Kanzlerkandidaten Armin Laschet im Essingen Schlosspark. © Giers, Oliver
CDU Wahlkampfveranstaltung zur Bundestagswahl 2021 mit CDU Kanzlerkandidaten Armin Laschet im Essingen Schlosspark.
CDU Wahlkampfveranstaltung zur Bundestagswahl 2021 mit CDU Kanzlerkandidaten Armin Laschet im Essingen Schlosspark. © Giers, Oliver
CDU Wahlkampfveranstaltung zur Bundestagswahl 2021 mit CDU Kanzlerkandidaten Armin Laschet im Essingen Schlosspark.
CDU Wahlkampfveranstaltung zur Bundestagswahl 2021 mit CDU Kanzlerkandidaten Armin Laschet im Essingen Schlosspark. © Giers, Oliver
CDU Wahlkampfveranstaltung zur Bundestagswahl 2021 mit CDU Kanzlerkandidaten Armin Laschet im Essingen Schlosspark.
CDU Wahlkampfveranstaltung zur Bundestagswahl 2021 mit CDU Kanzlerkandidaten Armin Laschet im Essingen Schlosspark. © Giers, Oliver
CDU Wahlkampfveranstaltung zur Bundestagswahl 2021 mit CDU Kanzlerkandidaten Armin Laschet im Essingen Schlosspark.
CDU Wahlkampfveranstaltung zur Bundestagswahl 2021 mit CDU Kanzlerkandidaten Armin Laschet im Essingen Schlosspark. © Giers, Oliver
CDU Wahlkampfveranstaltung zur Bundestagswahl 2021 mit CDU Kanzlerkandidaten Armin Laschet im Essingen Schlosspark.
CDU Wahlkampfveranstaltung zur Bundestagswahl 2021 mit CDU Kanzlerkandidaten Armin Laschet im Essingen Schlosspark. © Giers, Oliver
CDU Wahlkampfveranstaltung zur Bundestagswahl 2021 mit CDU Kanzlerkandidaten Armin Laschet im Essingen Schlosspark.
CDU Wahlkampfveranstaltung zur Bundestagswahl 2021 mit CDU Kanzlerkandidaten Armin Laschet im Essingen Schlosspark. © Giers, Oliver
CDU Wahlkampfveranstaltung zur Bundestagswahl 2021 mit CDU Kanzlerkandidaten Armin Laschet im Essingen Schlosspark.
CDU Wahlkampfveranstaltung zur Bundestagswahl 2021 mit CDU Kanzlerkandidaten Armin Laschet im Essingen Schlosspark. © Giers, Oliver
Ministerpräsident und CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet spricht am Sonntagabend in Essingen.
Ministerpräsident und CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet spricht am Sonntagabend in Essingen. © Oliver Giers
CDU Wahlkampfveranstaltung zur Bundestagswahl 2021 mit CDU Kanzlerkandidaten Armin Laschet im Essingen Schlosspark.
CDU Wahlkampfveranstaltung zur Bundestagswahl 2021 mit CDU Kanzlerkandidaten Armin Laschet im Essingen Schlosspark. © Giers, Oliver
Riderich Kiesewetter sprich das Grußwort bei der Wahlkampfveranstaltung in Essingen.
Riderich Kiesewetter sprich das Grußwort bei der Wahlkampfveranstaltung in Essingen. © Giers, Oliver
CDU Wahlkampfveranstaltung zur Bundestagswahl 2021 mit CDU Kanzlerkandidaten Armin Laschet im Essingen Schlosspark.
CDU Wahlkampfveranstaltung zur Bundestagswahl 2021 mit CDU Kanzlerkandidaten Armin Laschet im Essingen Schlosspark. © Giers, Oliver

Essingen

Man sagt Armin Laschet, dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten und Kanzlerkandidaten der CDU Steherqualitäten nach. Entsprechend passend war sein Einzug in den Essinger Schlosspark inszeniert - er lief zu den Klängen von „Eye of the Tiger“, der Titelmelodie eines Rocky-Filmes, ein jener Boxer Rocky Balboa, der immer ganz arg einstecken muss. Aber am Ende siegt. An diesem Sonntag in Essingen, da hat Armin Laschet aber vor allem ausgeteilt. In einer kämpferischen Rede hat er die 600, vielleicht 700 Besucherinnen und Besucher darauf eingeschworen, dass es bei dieser Wahl um nichts weniger gehe, als darum, welche Richtung Deutschland nimmt. Klares Feindbild: die SPD mit ihrem Spitzenkandidaten Olaf Scholz, von dem Laschet verlangt, dass er sich eindeutig von einer Koalition mit der Linkspartei distanziert. Über die Linkspartei sagte Laschet: „Solche Leute haben in einer Bundesregierung nichts verloren.“ Die CDU sei da ganz klar: „Wir koalieren nicht mit Linken und auch nicht mit der AfD.“

Eine Richtungsentscheidung sei die Wahl auch deswegen, weil es jetzt darum gehe, wie Deutschland nach der Pandemie wieder zu Wachstum komme. Das Land habe während der Pandemie viele Schulden aufgenommen, was notwendig gewesen sei, um Arbeit zu erhalten und um mittelständische Unternehmen gut durch die Krise zu bekommen. Dies sei gelungen, weil Wolfgang Schäuble seinerzeit als Finanzminister die Schuldenbremse eingeführt habe, weswegen es Rücklagen gegeben habe, auf die man habe zurückgreifen können.

Die Kernfrage nun laute: Wie kommt man zu Einnahmen? Die Antwort der Grünen und der SPD darauf laute: durch höhere Steuern. Steuern, die mittelständische Betriebe unmittelbar belasten. „Wir hoffen aber, dass diese Betriebe wieder investieren.“ Und dies gelinge nicht, wenn man ihnen das Geld wegnehme durch Steuererhöhungen. „Mit uns keine Steuererhöhungen für den Mittelstand“, versprach Laschet. SPD und Grüne dächten immer, sie müssten alles vorschreiben. Das sei vielleicht bei Corona richtig gewesen. Ansonsten gehe es darum, Anreize zu geben. Das ständige Bevormunden, das sei Rot-Grün. Und dazu sage die Union „Nein“.

Als zweites Beispiel nannte Laschet die Außenpolitik. Laschet sprach sich für einen nationalen Sicherheitsrat im Kanzleramt aus, wo rechtzeitig entschieden wird, „wie wir in der Welt auftreten“. Laschet: „Und da verspreche ich mir von Rot-Grün gar nichts“. Das zeige sich etwa in der Frage einer Drohnenbewaffnung der Bundeswehr, „um unsere Soldaten zu beschützen“, in der Scholz eine Entscheidung verhindere. Rot-Grün sei „ein Sicherheitsrisiko“. Auch beim Thema innere Sicherheit fehle der SPD ein klarer Kurs, etwa wenn es um Gefährder gehe. Klare Vorstellungen, eine gute Ausstattung und Schutz der Polizistinnen und Polizisten und Rückendeckung für diese - „und dann kann man ein offenes, liberales Land sein“, mit Aufstiegschancen für alle, die sich an die Regeln halten. Und wer sich nicht an die Regeln hält, der müsse das Land verlassen.

Beim Thema Klima hält Laschet nichts von Verboten, sondern er will die Industrie klimaneutral umgestalten. Das sei die Ambition. Die Union habe die wirtschaftliche Kompetenz, das soziale Empfinden für die, die Arbeit suchten und die ökologische Kompetenz.

Laschet sprach von wichtigen drei Wochen ab jetzt. Deswegen bat er darum, nicht nachzulassen, mitzukämpfen. Denn es komme jetzt darauf an, „dass die CDU die stärkste Kraft in Deutschland wird“.

Thomas Strobl, der baden-württembergische CDU-Landesvorsitzende, war ebenfalls nach Essingen gekommen - und warnte vor den Folgen einer linken Regierung, egal, ob es um eine rot-rot-grüne Koalition gehe oder um eine rot-grün-gelbe. Beide Varianten stünden für Massenarbeitslosigkeit und Schulden. Armin Laschet hingegen habe einen Plan für Deutschland. „Armin Laschet kann Kanzler und er wird Kanzler“, sagte Strobl.

„Nutzen Sie mit uns die nächsten drei Wochen“, sagte am Schluss Dr. Inge Gräßle, CDU-Kandidatin für den Wahlkreis Schwäbisch Gmünd Backnang. Es müsse jetzt um jede Stimme gekämpft werden, denn „Armin Laschet muss Bundeskanzler werden“.

Roderich Kiesewetter, CDU-Kandidat für den Wahlkreis Aalen Heidenheim, hatte zu Beginn der gemeinsamen CDU-Veranstaltung für die beiden Wahlkreise die Stimmung gut angeheizt und erklärt, es gehe jetzt darum, „in eine Aufbruchstimmung zu kommen“ - und diese Aufbruchstimmung, die müsse „in jeden Ort getragen werden“. Vielleicht hat er deswegen, vielen derzeitigen Umfragewerten zum Trotz, Armin Laschet angekündigt mit den Worten: „Begrüßen Sie mit mir den CDU-Vorsitzenden und künftigen Bundeskanzler Armin Laschet.“

Zumindest bei den Besucherinnen und Besuchern, viele davon CDU-Anhängerinnen und Anhänger, kamen die Reden gut an - es gab viele Bravo-Rufe und langanhaltenden Beifall.

Begleitet wurde die Veranstaltung von Protesten von Menschen, die der Querdenker-Szene nahe stehen, die ihren Protest mit Plakaten sowie einem Trillerpfeifen- und Paukenkonzert Ausdruck verliehen haben.

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