Linksjugend kritisiert Arnold

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Der Kreisverband der Linksjugend (solid) ist von den Reaktionen nach den Krawallen in Stuttgart und Frankfurt enttäuscht. Die Linksjugend kritisiert, dass die Debatte ordnungspolitisch dominiert wird.

Aalen. Der Kreisverband der Linksjugend (solid) ist von den Reaktionen nach den Krawallen in Stuttgart und Frankfurt enttäuscht. Die Linksjugend kritisiert, dass die Debatte ordnungspolitisch dominiert wird. Auch die Reaktion des Gmünder Oberbürgermeisters Arnold und seinen beiden Amtskollegen aus Schorndorf und Tübingen sorgte bei der Linksjugend laut einer Pressemitteilung für Kopfschütteln. "Eine oberflächliche Debatte, von oben herab, über Befugnisse der Polizei und einer Verschärfung von Gesetzen wird nur in eine Sackgasse führen," so Kreissprecher Arnad Kajtezovic. Die Krawalle und ihre Ursachen müssten grundlegend analysiert werden. "Wir erleben seit Jahren ein Auseinanderdriften der gesellschaftlichen Schichten", so Klara Simon.

Die wachsenden sozialen Ungleichheiten, der Anstieg der Kinderarmut und die häufige Chancen- und Perspektivlosigkeit immer mehr Familien, seien mit ein Grundproblem. Darum fordere die Linksjugend seit Jahre die Vermögenden höher zu besteuern, um damit mehr Investitionen in Bildung tätigen zu können.

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