Lohn-Plus seit dem neuen Jahr

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Für einen sauberen Blick – auch auf den eigenen Lohn: Reinigungskräfte bekommen ab sofort mehr Geld. Die IG BAU rät Beschäftigten zum Lohn-Check.

Mehr Geld gibt es ab sofort für die rund 1.400 Beschäftigten in der Branche im Ostalbkreis.

Aalen. Die rund 1.400 Reinigungskräfte im Ostalbkreis bekommen im neuen Jahr deutlich mehr Geld. Der Einstiegsverdienst in der Branche klettert nämlich auf 11,55 Euro pro Stunde ? vier Prozent mehr als bisher.

Wer als Fachkraft Glasflächen und Fassaden reinigt, kommt ab sofort auf einen Stundenlohn von 14,81 Euro, wie die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mitteilt. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft rät den Beschäftigten nun, ihren Lohnzettel genau zu prüfen. ?Es handelt sich hierbei um die Mindestlöhne in der Gebäudereinigung. Weniger darf keiner mehr verdienen. Und mit der nächsten Abrechnung muss das Plus auf dem Konto sein. Ein Lohn-Check lohnt sich also?, sagt Mike Paul, Bezirksvorsitzender der IG BAU Stuttgart. Wer dennoch leer ausgehe, der solle sich an die Gewerkschaft wenden.

Anfang 2023 erhöht sich der Einstiegslohn im Gebäudereiniger-Handwerk erneut ? auf dann zwölf Euro pro Stunde (plus 3,9 Prozent). Paul spricht von einem ?wichtigen Schritt heraus aus dem Niedriglohnsektor?.

Gute Nachrichten zum Jahreswechsel gibt es auch für Nachwuchskräfte: Die Vergütungen für Azubis steigen jetzt auf 830 Euro im ersten, 965 Euro im zweiten und 1.125 Euro im dritten Ausbildungsjahr.

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