Maibaumaktion: Das sind die Bäume der Ostalb

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Dem Aufruf, Fotos von Maibäumen zu schicken, folgten 75 Leserinnen und Leser und sandten Bilder von herrlichen Exemplaren. Diese gibts in einer Foto-Video-Strecke zu sehen:

Der Maibaumwettbewerb, den die Schwäbische Post und die Rotochsenbrauerei seit Jahrzehnten im Verbreitungsgebiet der Zeitung veranstalten, musste schon zum zweiten Mal entfallen. In der Pandemiesituation waren Gruppenaktivitäten nicht zulässig.

Um so überraschender ist es, wie verbreitet und wie vielfältig trotzdem Maibäume aufgestellt wurden. Cliquen und Vereine, Altenheime und Kindergruppen, haben die Arbeiten so organisiert, dass sie mit den Coronaverordnungen vereinbar waren. Im Familienkreis wurden Maibäume aufgestellt, junge Männer und die Männer ganzer Ortschaften wie in Saverwang haben ihren Frauen und Freundinnen Maien gesteckt.

Viele Ortschaften, die sonst am Maibaumwettbewerb mitmachten, haben auch im zweiten Coronajahr die Tradition hochgehalten mit einem Schmuckstück, das etwas kleiner, aber nicht weniger stolz in den Himmel ragt. Und was uns besonders freut: Es sind neue Maibaumfreunde hinzugekommen. Zum Beispiel die „Riesblick Hidde“ in Kirchheim, die sogar den Stamm ihres Baumes geschnitzt hat.

Die riesige Beteiligung, die vielen Aktivitäten quer durch den Altkreis Aalen, machen große Hoffnung, dass der Maibaumwettbewerb im kommenden Jahr eine große, vielleicht sogar eine Rekordbeteiligung haben wird. Denn einen Maibaum herzurichten, zu schmücken, aufzustellen und sich dann auch von Sturm und Wetter nicht entmutigen zu lassen, wie in Fachsenfeld, das zeigt echte Verbundenheit zu dem Ort, an dem man lebt.

Ein Maibaum drückt Mut aus, Zuversicht und auch einen gewissen Stolz. Das ist gut so, das ist nötig und wichtig. Wir alle können stolz sein auf unsere Heimat, auf unsere Region und die Menschen, die hier leben. Der Gemeinsinn drückt sich im Maibaum aus und in den Gruppen, die ihn Jahr für Jahr aufstellen. Anpacken, Ideen haben, erfinderisch sein, zusammenhalten, auch wenn es schwierig wird: Das zeichnet die Menschen auf der Ostalb aus. Aus den eingesandten Bildern haben wir zehn Gewinner ausgelost. Jeder bekommt ein Partyfass Rotochsenbier.

Die Gewinner sind: Paul Bommersbach (Aalen-Simmisweiler), das Pflegeheim Samariterstift (Aalen), Silke Kratzer (Aalen-Dewangen), Vanessa Abele (Westhausen), Bernd Schmid (Ellrichsbronn), Helmut Kinzler (Unterschneidheim), Heidrun Gässler (Kirchheim-Ries), Philipp Klaerer (Kösingen), Jonas Knecht (Eggenrot), Manuela Eiberger (Röhlingen).

Rubriklistenbild: © Fotos: Privat Collage:jk

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