Der Reiseblog von Lisa und Chris

Mailand und ein viel zu teures Armband, Tag 6

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Lisa und Chris machen Station in Mailand und sahen den Mailänder Dom.

Mailand. Lisa und Chris, zwei 18-jährige Schüler, reisen mit dem Interrail-Ticket durch Europa. In diesem Reiseblog berichten die zwei von ihrer Tour.

Es war wohl etwas zu viel. Erst der Bernina-Express, dann einen Abend nur für Mailand. Da blieb diese wundervolle Stadt leider etwas auf der Strecke, zumal wir für Mailand nur einen Tag (es wurde ein Abend) eingeplant hatten und dann nach Venedig weiterfahren. Egal, haben wir halt Lehrgeld bezahlt.

Das Hostelzimmer im Hotel "Albergo Salerno" in Mailand. Kosten pro Nacht inklusive Frühstück: 69 Euro.

Für die Nacht in Mailand hatten wir für 69 Euro über booking.com ein Hostelzimmer im Hotel Albergo Salerno mit Frühstück gebucht. Die U-Bahn ist nah, das Hotel liegt etwa 2,5 Kilometer von der Innenstadt entfernt. Damit hatten wir das von uns gesetzte Tageslimit von 60 Euro pro Tag überschritten. Tags zuvor hatten wir aber etwas gespart. Die Rechnung ging also (noch) auf. Ankunft im Hotel, etwas frisch machen… die Innenstadt von Mailand erreichten wir erst um 18.30 Uhr. Viel zu spät. Den Mailänder Dom, eine der größten Kirchen der Welt, konnten wir nur von außen betrachten. Trotzdem gewaltig. Zwar konnten wir durch das in der Altstadt liegende Schloss Castello Sforzesco laufen, für eine richtige Besichtigung waren wir aber zu spät dran.

Es mag paradox klingen, aber Mailand war uns zu überrannt von Touristen. Zwar gehören wir ja auch dazu, aber für unseren Geschmack waren es zu viele. Auf einen Straßenhändler sind wir auch reingefallen. Erst machte er uns als Paar Komplimente, dann schenkte er uns zwei Armbändern und wollte sie am Ende natürlich an uns verkaufen. Tja, jetzt tragen wir zwei bunte Armbänder und haben vier Euro weiniger in der Tageskasse.

Der kleine, bunte Faden ist unser 2-Euro-Armband.

Zwar sind wir in Italien, Hunger hatten wir aber auf Burger, zu essen fanden wir aber nur Pizzerien. Am Ende aßen wir im Five Guys Pommes und Burger und mussten zum ersten Mal an den Notgroschen gehen, weil unser Tagesbudget aufgebraucht war.

Ach ja, unser Hostel. Das war absolut in Ordnung war. Jetzt geht es weiter nach Venedig.

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