Maschinenring Ostalb: leihen statt kaufen

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Die Geehrten ud Vorsitzenden (v.l.): Johannes Mayer, Gerhard Kleinhans, Annette Weber, Anita Kopp, Andreas Mergenthaler, Jörg Mößner, Melanie Stehnken und Helmut Winter.

Personeller Wechsel beim Maschinenring Ostalb: Helmut Winter und Johannes Mayer neu dabei. Mitgliedsbeitrag muss vermutlich erhöht werden.

Hüttlingen

Bedingt durch personelle Wechsel und die Corona-Pandemie war vor allem das Jahr 2020 eine Herausforderung für Mitglieder des Maschinenrings – auf die vergangene Zeit ging Vorsitzender Gerhard Kleinhans bei der jüngsten Mitgliederversammlung in Hüttlingen ein. „Veränderungen im personellen Bereich gab es durch das Ausscheiden des bisherigen Geschäftsführers Raphael Bader, der sowohl den Maschinenring als auch die Agrar & Service GmbH verantwortete.“ Und weiter: „Die Geschäftsführung der Maschinenring Agrar & Service GmbH hat Helmut Winter übernommen. Und Johannes Mayer übernahm die Geschäftsführung im Maschinenring, so dass nun wieder das Geschäftsführungsteam komplett ist.“

Die Betreuung des Mietmaschinenparks werde nun neben anderen Aufgaben von der neu hinzugewonnenen Mitarbeiterin Kristina Thiem verantwortet, sie kümmere sich um Beschaffung, Vermietung und Instandhaltung. Zu diesem Themenbereich appellierte Kleinhans an die Mitglieder, sich verstärkt Gedanken zu machen, ob es wirtschaftlich sinnvoll ist, jede Maschine, die man nutzen möchte, auch besitzen zu müssen. An Beispielen zeigte er auf, dass es auch aufgrund der immer höheren Anschaffungskosten von landwirtschaftlichen Maschinen oft sinnvoller sein kann, das „Rundum-Sorglos-Paket“ des Maschinenring-Mietparks in Anspruch zu nehmen, als in die Eigenbeschaffung zu investieren.

„Da in den vergangenen Monaten auch sämtliche Veranstaltungen ausgefallen sind, besteht hier Nachholbedarf. Bereits in der letzten August-Woche wurde deshalb ein Feldtag mit Vorführung eines autonom fahrenden Schleppers der Fa. AG-Xeed, einem Startup aus den Niederlanden, auf den Feldern des Beiratsmitglied Anton Abele durchgeführt“, erzählte der Vorsitzende.

Johannes Mayer erstattete den Geschäftsbericht, Helmut Winter den Kassenbericht, und Elmar Kinzler den Kassenprüfungsbericht. Bezüglich der Finanzen musste leider, trotz positiver Mitgliederentwicklung realisiert werden, dass die derzeitige finanzielle Ausstattung des Vereins nicht ausreichend ist, um den künftigen Aufgaben nachkommen zu können, wie Kinzler sagte. Deshalb sei nach über 20 Jahren Stabilität eine Beitragserhöhung angedacht, die nun bei der nächsten Mitgliederversammlung beschlossen werden soll.

Nach den Berichten erfolgte die Entlastung von Vorstand, Beirat und Geschäftsführung, diese führte Helmut Hessenauer vom Geschäftsbereich Landwirtschaft vom Landratsamt durch. Grußworte sprachen Bürgermeister Günter Ensle sowie der Bauernverbandsvorsitzende des Ostalbkreises, Hubert Kucher.

Zum Schluss wurde der langjährige stellvertretende Geschäftsführer des Maschinenring Ostalb, Edmund Dörrer, in den Ruhestand verabschiedet. Zudem wurden vier Mitarbeiter aus dem Bereich Betriebs- und Haushaltshilfe geehrt: Melanie Stehnken (20 Jahre), Annette Weber (15 Jahre), Andreas Mergenthaler (15 Jahre), Jörg Mößner (10 Jahre).

Der Maschinenring ist eine Vereinigung, in der sich landwirtschaftliche Betriebe zusammenschließen, um Land- und Forstmaschinen gemeinsam zu nutzen sowie Hinzuverdienst durch Winterdienst und Landschaftspflege zu ermöglichen.

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