Mit russischen Bekannten reden

Kreisfrauenratssprecherin Margit Wagner gibt Idee weiter.

Aalen. Margot Wagner, Sprecherin des Kreisfrauenrates, gibt eine Idee weiter, die an die herangetragen worden ist. In Anbetracht des Überfalls von Russland auf die Ukraine sei die Möglichkeit, sich zu informieren, für die russische Bevölkerung „sehr gering“.

Die Idee, die Wagner weitergeben möchte: In Deutschland lebe eine große Gruppe russisch-stämmiger Bürger, „die immer noch viele Kontakte nach Russland haben“, seien es Verwandte, Freunde oder frühere Nachbarn.

Sie schlägt Bürgerinnen und Bürger vor, „mit russisch-stämmigen Nachbarn, Kollegen, Freunden über die derzeitige Situation zu reden und sie zu bitten, ihre Kontakte nach Russland dahingehend zu nutzen, die dortige Bevölkerung zu informieren, wie die Ursachen und der Verlauf des Krieges hier im Westen gesehen werden, so könnte dadurch ein Teil der Bevölkerung Russlands die Situation besser beurteilen“.

Im Idealfall informieren die „besser-informierten“ Bürger wiederum ihre Freunde, Verwandte und Kollegen, so dass die Hoffnung bestehe, „dass eine immer breitere Schicht der Bevölkerung Russlands besser“ informiert sei. ⋌jhs

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