Kommentar Martin Simon

Mut siegt in der Krise

über den Etatentwurf 2021 des Landkreises

Bei der Einbringung seines ersten Haushaltes hat Landrat Dr. Joachim Bläse weniger über Zahlen gesprochen, sondern versucht, den Kreistag und die Menschen auf der Ostalb auf ein gemeinsames Ziel einzuschwören. Gemeinsinn, Selbstvertrauen und Optimismus sind für Bläse die Schlüssel zum Tor in eine erfolgreiche Zukunft – trotz und wegen Corona. Bläse weiß, dass die Aufgaben für den Kreis vielfältig und gewaltig sind. Wandel dominiert die Zukunft. Da hilft es, die Mitte der Gesellschaft zu einen. Die Transformation von Arbeitswelt und Gesellschaft läuft parallel zu Corona, und deren Folgen werden wohl noch gravierender. Der Etatentwurf 2021 greift dies auf, weil Bläse sich durch die Pandemie nicht lähmen lässt und die Zukunftsthemen auf vielen Feldern finanziell nachhaltig und mutig angeht. Gut so. Es wird kräftig investiert, es werden Schulden abgebaut und – in bescheidenem Rahmen – neue gemacht.

Schwieriger werden 2022 und die Folgejahre. Denn dann schlägt die Corona-Konjunkturdelle in den Kreisfinanzen richtig durch, und dann werden die bis dahin noch stärker gebeutelten Kommunen die geplante Anhebung der Kreisumlage nicht unwidersprochen hinnehmen.

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