Nach Überfall in Crailsheim: Polizei verfolgt Tatverdächtigen mit Warnschüssen

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Symbolbild Polizei

Zwei 18- und 19-jährige Tatverdächtige sollen am Sonntagmorgen eine 29-Jährige ausgeraubt haben und danach geflohen sein.

Crailsheim. Nach einem Überfall auf eine 29-Jährige flüchten zwei 18- und 19-jährige Tatverdächtige am Sonntagmorgen in Crailsheim vor der Polizei. Bei der Fahndung sollen die Beamten auch Warnschüsse abgegeben haben. Das berichtet die Polizei am Montag.

Was war geschehen? Gegen 6.40 Uhr wurde der Polizei ein Raub in einer Unterführung am Bahnhof gemeldet. Ein maskierter Täter habe einer 29-Jährigen ihre Tasche entrissen, wodurch die Frau zu Fall gekommen und leicht verletzt worden sei. Auf der Flucht habe sich dem maskierten Täter eine weitere Person angeschlossen, die in einiger Entfernung offenbar Schmiere gestanden habe. Bei der sofort eingeleiteten Fahndung konnte eine Streifenbesatzung die beiden mutmaßlichen Täter im Alter von 18 und 19 Jahren im Bereich einer Minigolfanlage feststellen. Beim Erkennen der Streife flüchteten die beiden in unterschiedliche Richtung.

Ein Beamter konnte einen der beiden Tatverdächtigen fassen, welcher sich jedoch der Festnahme widersetzte. Aufgrund der massiven Gegenwehr gelang es der Person, sich loszureißen und weiter zu flüchten. Bei der anschließenden Verfolgung wurden seitens des Polizeibeamten nach vorheriger Androhung zwei Warnschüsse abgegeben. Kurz darauf konnte der Flüchtige erneut von den Polizeibeamten eingeholt werden. Auch dieses Mal wehrte sich der Heranwachsende, konnte jedoch von den Beamten überwältigt und mit Handschließen geschlossen werden. Auch den zweiten Tatverdächtigen konnten die Beamten nach einer rund 1,5 Kilometer langen Verfolgung im Bereich der Bahnhofstraße in einem Hinterhof antreffen und widerstandslos festnehmen. Zwei Beamte wurde im Rahmen des Widerstandes, beziehungsweise der Verfolgung der beiden Tatverdächtigen verletzt. Sie konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Tatverdächtigen in Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Ellwangen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen dauern an.

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