225 Gruppen beim großen Ostalb-Umzug am Sonntag in Aalen

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2015 liefen die Ostalbnarren durch die Aalener Innenstadt.
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Närrischer Spaß: Guggen, Garden und schaurige Gestalten aus 56 Ostalb-Faschingsvereinen - insgesamt 3230 Aktive - sind am Sonntag beim Ostalb-Narrenumzug in Aalen zu erleben.

Aalen. Die Narren sind zurück. Am Sonntag, 15. Januar überrennen sie Aalen beim Ostalb-Narrenumzug. Landrat Dr. Joachim Bläse und OB Frederick Brütting freuen sich: „Ich gebe zu, nach der langen Pause muss ich Fasching erst wieder neu lernen“, lacht Bläse, versichert aber, wie lernfähig er sei. Der Ostalb-Umzug sei der inoffizielle Start ins Jubiläumsjahr „50 Jahre Ostalbkreis“. Es sei gut, dass die Lebensfreude zurückkehre und gefeiert wird, „und dazu braucht es keinen Alkohol“, ist Bläse dankbar für das Branntweinverbot. Den Machern von der Aalener Fasnachtszunft bescheinigt er „akribische, fantastische Arbeit“ und er dankt ihnen ganz herzlich.

Den Dankesworten schließt sich OB Brütting gerne an. Aalen sei „freudig angespannt, mit Blick auf eine so große Veranstaltung“. Die Gesamtplanung, das Sicherheitskonzept, alles sei vorbildlich, lobt Brütting die AFZ-Chefs Timo Rieg und Gerhard Luley, bevor diese das Programm am Dienstag im Rathaus vor der Presse präsentierten.

Ostalb-Umzug kompakt

Narrenmesse und Empfang: In der Stadtkirche beginnt am Sonntag, um 9.30 Uhr eine ökumenische Narrenmesse, zelebriert von den Pfarrern Bernhard Richter und Wolfgang Sedlmeier. Um 10.30 Uhr begrüßt Landrat Dr. Joachim Bläse zum Zunftmeisterempfang geladene Gäste der Narrenzünfte im Landratsamt.

Umzugszeitplan: Um 13.11 Uhr startet der Ostalb-Umzug. Die Gruppen stellen sich zuvor in der Friedrichstraße auf. Dort wird eine Fahrspur für Rettungsfahrzeuge freigehalten. Rund drei Stunden soll der Umzug dauern.

Gruppen: Etwa 3230 Personen - 225 Gruppen aus 56 Ostalb-Faschingsvereinen - machen sich auf die Umzugsstrecke.

Umzugsstrecke: Der Umzug startet am Neuen Tor und führt über Stuttgarter Straße, Bahnhofstraße, Nördlicher Stadtgraben, Westlicher Stadtgraben, Rombacher Straße und Parkstraße zur Ulrich-Pfeifle-Halle. Die Strecke ist 1,725 Kilometer lang.

Narrenparty: In der Pfeifle-Halle wird nach dem Umzug bis gegen 19 Uhr gefeiert. Zur Narrenparty ist jedermann willkommen. Der Eintritt ist frei. Es gibt Gardetänze, Speis und Trank und gemütliches Beisammensein. Die Party beginnt, sobald die erste Gruppe dort eingetroffen ist.

Umzugstreiben: Besucher erwartet ein Programm mit Fuß- und Maskengruppen, Garden, Guggenmusiken, Prinzen- und Motivwagen. Eine Überraschungsgruppe der Kreisverwaltung, des Kreistags sowie Stadt und Stadtrat Aalen und Vertretern weiterer Behörden und Institutionen ist mit von der Partie. Auch diese Zeitung präsentiert sich aktiv beim Umzug. Die Verantwortlichen bitten die Aktiven darum, auf Beschallung via Boxen von den Wagen herunter zu verzichten, „weil sonst die Kapellen und Guggen schlicht unhörbar werden“, sagt Timo Rieg.

Tribünen: Drei Tribünen gibt's, an denen der Umzug moderiert wird. Am Sparkassenplatz erläutert Holger Frank von den Essinger Narren wer gerade vorbeizieht. Vor dem Café „Puccini“, bei Mercatura, steht die Ehrentribüne. Hier moderiert Peter Bauer von den Sechta-Narren, und auf der Tribüne am Bohlschulplatz, neben „Delphi“, steht AFZ-Chef Timo Rieg am Mikro.

Verpflegung: 16 Verpflegungsstellen entlang des Innenstadt-Umzugs-Ringes und in der Innenstadt selbst wird es geben.

Toiletten: Acht mobile Klos entlang des Innnenstadtrings werden aufgestellt. Dazu kommen noch die „netten Toiletten“.

Schnapsverbot: Beim Umzug gilt Branntweinverbot. Schnaps gibt es weder an den Ständen noch auf den Motivwagen.

Eintritt: Fünf Euro kostet eine Plakette. Besucher stellen sich einfach an die Umzugsstrecke und warten auf eines der Teams, das die Plaketten verkauft.

Buskonzept: Rund 50 Busse werden die Aktiven zum Umzug nach Aalen bringen. Die sollen auf dem Greut-Parkplatz und in der Anton-Huber-Straße parken.

Für Besucher gibt es eine Park-&-Ride-Lösung am Berufschulzentrum in der Stiewingstraße und auf den Parkplätzen von Edeka und Toom, Heinrich-Rieger-Straße. OVA-Busshuttles verkehren von dort alle 15 Minuten kostenlos zum ZOB, und wenn der Umzug läuft, alle 30 Minuten.

Parken: Rund 6000 Parkplätze rund um die Innenstadt wird es geben. Viele Firmen stellen an ihre Parkplätze zur Verfügung. Aber Achtung: In die Parkhäuser Rathaus, Spritzenhausplatz und Schlachthof kommen Autofahrer am Sonntag zwischen 10 und 18 Uhr weder raus noch rein.

Sicherheit: Polizei, Feuerwehr und Rettungsorganisationen sind im Einsatz, wie auch ein privater Sicherheitsdienst. Die Sicherheitszentrale wird im Rathaus eingerichtet.

Ostalb-Umzug Foto: rico
Wichtiges zum Ostalb-Umzug auf einen Blick. Foto: rico

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