Neuer Chef bei Go-Ahead Deutschland

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Dauerkarteninhaber auf der Remsbahn können Entschädigung beantragen. Archivfoto: opo

Den ersten Geburtstag feiert Go-Ahead Baden-Württemberg an diesem Dienstag, 9. Juni.

Stuttgart. Die Go-Ahead Group gab am Montag in einem Schreiben bekannt, dass Stefan Krispin seinen CEO-Posten und somit die Geschäftsführung der Go-Ahead Gesellschaften zum 12. Juni niederlegt. Der zweite Geschäftsführer der Go-Ahead Deutschland, Charles Hodgson, werde nun gemeinsam mit Elodie Brian, CFO der Go-Ahead Group, die Gesamtverantwortung für das Deutschlandgeschäft übernehmen.

Die Führung der Go-Ahead Baden-Württemberg obliege seit 1. Januar 2020 der Doppelspitze Max Kaiser, Kaufmännischer Geschäftsleiter, und Gordon Lemke, Technischer Geschäftsleiter, so das Unternehmen weiter.

Eine Geburtstagsfeier

Den ersten Geburtstag feiert Go-Ahead Baden-Württemberg an diesem Dienstag, 9. Juni, denn am 9. Juni 2019 ist das Unternehmen als neuer Akteur im deutschen Schienenpersonennahverkehr an den Start gegangen.

Das Unternehmen sieht den Start rückblickend als risikobehaftet: "Neue IT-Systeme, neue Fahrzeuge und eine neue Organisationsstruktur bedeuteten ab Start auch, dass das Zusammenspiel nicht automatisch von Anfang an reibungslos funktioniert", sagte die Unternehmenssprecherin Daniela Birnbaum.

Komplexes Netz

Der Technische Geschäftsleiter Gordon Lemke fügte hinzu: "Mit dem Einstieg im sehr komplexen Stuttgarter Netz traten wir kein leichtes Erbe an. Der vorherige Betreiber hatte auf fast allen Strecken ebenfalls Probleme, einen stabilen Betrieb zu gewährleisten und dies trotz geringerer Fahrleistung. Insbesondere die veraltete und für das bestellte Angebot nicht ausreichende Infrastruktur trifft uns – und damit die Fahrgäste – im täglichen Betrieb hart."

Und weiter: "Dass die Betriebsqualität wesentlich von externen Faktoren abhängt, belegen die positiven Werte aus der aktuellen Corona-Sonderfahrplan-Zeit: 94 Prozent Pünktlichkeit und rund 0,7 Prozent Quote ungeplanter Zugausfälle."

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