Ostalb: Knapp 60 Millionen für Breitband

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Glasfaseranschluss erhöht die Übertragungsraten.

39 Projekte und tausende Menschen profitieren von der Landesförderung, sagten Bückner und Mack.

Aalen. Schnelles Internet gehört heute zur Grundausstattung – wie Wasser und Strom. „Wir sind dankbar, dass das Landratsamt und die Kommunen vollen Einsatz beim Breitbandausbau zeigen“, schreiben die CDU-Landtagsabgeordneten im Ostalbkreis, Tim Bückner (Schwäbisch Gmünd) und Winfried Mack (Aalen), der Presse.

Nur mit dem großen Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Ämtern sei es möglich, im Jahr 2021 die Rekordsumme von 58,82 Millionen Euro in den Ostalbkreis für den Breitbandausbau zu holen. Diese Landesförderung wurde in 39 Projekte investiert, teilen die Abgeordneten weiter mit.

Der Landkreis habe mit dem Backbonenetz – der zentralen Leitung, von der alle anderen Glasfaserleitungen abgehen und die Knotenpunkte verbindet – die Voraussetzungen für schnelles Internet im Ostalbkreis gelegt. Dieses wichtige Netz konnte in diesem Jahr komplett geschlossen werden.

„Die Städte und Gemeinden sind ebenfalls auf einem hervorragenden Weg, die sogenannten weißen Flecken zu schließen“, freuen sich Mack und Bückner. Als weiße Flecken gelten alle Anschlüsse, denen im Download weniger als 30 Mbit/s zuverlässig zur Verfügung stehen. Aber auch die grauen Flecken würden in vielen Kommunen bereits angegangen. Hier liege die Grenze bei 100 Mbit/s.

Kein Bundesland rufe so viel Geld für die Breitbandförderung beim Bund ab wie Baden-Württemberg. „Schon 2006 haben wir im Land das erste Kompetenzzentrum für den Breitbandausbau in ganz Europa geschaffen“, so Tim Bückner. „Wir gehen hier mit großen Schritten voran, um die Menschen und unsere Wirtschaft fit für die digitale Zukunft zu machen“, betont Winfried Mack.

„Wir freuen uns, dass durch die hohen Zuschüsse von Bund und Land bald auch entlegene Ortsteile und Gehöfte vom schnellen Internet profitieren. Videokonferenzen und Streaming werden überall möglich sein“, versprechen Tim Bückner und Winfried Mack.

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