Ostalb mit eigenem mobilen Impfteam unterwegs

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Impfung

Infos zu den geltenden Absonderungsregelungen und Impftermine des mobilen Impfteams im Kreis.

Aalen. An diesem Freitag, 12. November, startet das Mobile Impfteam, das das Land auf Initiative des Ostalbkreises zusätzlich zur Verfügung gestellt hat. Das Team ist am Freitag und Samstag, 12. und 13. November, 10 bis 17 Uhr im Aalener Rathaus. Geimpft wird ohne Terminanmeldung. Das teilt die Kreisverwaltung mit.

„Zur Vorbereitung der Pop-up-Impfungen können wir auf die Infrastruktur des Ostalb-Klinikums Aalen zurückgreifen. Dankenswerterweise haben sich auch wieder die Hilfsorganisationen im Kreis bereit erklärt, uns personell zu unterstützen“, informiert Landrat Dr. Joachim Bläse.

Es sei wichtig, die Impfkampagne voranzubringen, so der Landrat weiter. Deshalb werde das Impfteam des Ostalbkreises sich mit dem Diakoneo Schwäbisch Hall sowie den Kommunen und Ärzten, die gemeinsame Vor-Ort-Aktionen machen, koordinieren. „Unsere Impfkonzeption umfasst den Verbund MIT Diak - MIT Ostalbkreis - Pop-up-Aktionen der niedergelassenen Ärzte/Hilfsorganisationen und sieht vor, möglichst flächendeckend niedrigschwellige Impfangebote zu machen. Wir sehen angesichts der vierten Coronawelle die Notwendigkeit, dass sich eine größere Zahl an noch Ungeimpften immunisieren lässt - und wir wollen auch die niedergelassenen Ärzte bei den Erst- und Zweitimpfungen und vor allem den Auffrischungsimpfungen ergänzen“, so Dr. Bläse.

Der Landrat macht darauf aufmerksam, dass in Baden-Württemberg nicht nur die über 70-Jährigen, sondern alle Bürgerinnen und Bürger sechs Monate nach ihrer vollständigen Impfung eine Auffrischungsimpfung erhalten können. Vor allem den über 60-Jährigen legt der Ostalb-Landrat dies besonders ans Herz. Eine Infektion mit dem Coronavirus lässt sich zwar durch die Impfung nicht völlig verhindern, wohl aber verhindert die Impfung in aller Regel schwere Verläufe, die eine Einweisung ins Krankenhaus oder gar eine Intensivbehandlung mit Beatmung erfordern und teils tödlich enden.

Impftermine der MIT Ostalbkreis, MIT Schwäbisch Hall, niedergelassene Ärzte

Die genauen Örtlichkeiten werden von den Kommunen bekannt gegeben. Sobald weitere Termine feststehen, werden diese auf www.ostalbkreis.de veröffentlicht.

MIT Diakoneo I MIT Diakoneo II MIT Ostalbkreis Niedergelassene - Ärzte/Hilfsorganisationen

Das Land Baden-Württemberg hat seine Strategie beim Fall- und Kontaktpersonenmanagement geändert. Gesundheitsämter rufen deshalb positiv auf Corona Getestete und etwaige Kontaktpersonen nicht mehr routinemäßig an und informieren auch nicht mehr per E-Mail über Absonderungspflichten und -fristen.

Neue Regelungen und Abläufe

Aufgrund der hohen Zahl an Nachfragen bei der Hotline des Gesundheitsamts Ostalbkreis und vor Ort in den Gemeindeverwaltungen informiert das Landratsamt nochmals über Details:

Sogenannte Indexpersonen, also positiv auf das Coronavirus Getestete, und ihre nicht vollständig geimpften oder genesenen Haushaltangehörigen müssen sich gemäß der jeweils geltenden Corona-Verordnung Absonderung Baden-Württemberg selbstständig und eigenverantwortlich in Absonderung begeben, sobald ein Antigen-Schnelltest oder ein PCR-Test positiv ausfällt.

Das Gesundheitsamt gibt die Daten der positiv getesteten Person an das Bürgermeisteramt der jeweiligen Wohnsitzgemeinde weiter. Die Bürgermeisterämter können anhand der übermittelten Daten die Absonderungspflicht von positiv Getesteten und gleichzeitig deren Haushaltsangehörigen kontrollieren.

Dauer der Absonderungspflicht bei Indexpersonen

Ohne Symptome: 14 Tage nach positivem Antigentest oder positivem PCR-Test

Mit Symptomen: Die 14-tägige Absonderungspflicht beginnt mit Symptombeginn zu laufen.

Eine geimpfte Indexperson ohne Symptome kann sich am fünften Tag mit einem negativen PCR-Test freitesten

Dauer der Absonderungspflicht bei Haushaltsangehörigen

Zehn Tage nach Testung der Indexperson oder nach Symptombeginn bei der Indexperson.

Ab dem fünften Tag kann sich ein Haushaltsangehöriger mit einem negativen PCR-Test freitesten. Ab Tag 7 ist dies mit einem negativen Antigentest möglich.

Die Absonderung endet automatisch, ein negativer Befund muss aber weiterhin aufgehoben werden und auf Verlangen dem jeweils zuständigen Ordnungsamt vorgelegt werden.

Für vollständig geimpfte und genesene Haushaltsangehörige ohne Symptome besteht keine Absonderungspflicht.

Auf Antrag der positiv getesteten Person bzw. der haushaltsangehörigen Person stellt das Bürgermeisteramt nach Ablauf der Absonderungsdauer eine Bescheinigung über den Absonderungszeitraum aus. Für den Arbeitgeber reicht zunächst der Nachweis des positiven Testergebnisses.

Haushaltsangehörige Kontaktpersonen können beim Bürgermeisteramt zudem eine Testberechtigung nach der Test-Verordnung erhalten.

Personen, die nicht zur Gruppe der Haushaltsangehörigen zählen, aber Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten, sollten Kontakte weitestgehend reduzieren und beim Auftreten von Symptomen ärztlichen Rat einholen und sich testen lassen. Es erfolgt nur noch in Ausnahmefällen (z.B. Ausbruch in sogenannten vulnerablen Gruppen wie etwa in Altenpflegeeinrichtungen o. ä.) eine Einstufung als enge Kontaktperson bzw. die Anordnung zur Absonderung durch das Gesundheitsamt.

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