Ostalbkreis startet mit neuem Schulnavi

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Der Ostalbkreis startet für seine Beruflichen Schulen mit einem neuen „Schulnavi“. Landrat Dr. Joachim Bläse (4.v.li. stellte es zusammen mit (von links) Adam Pfeilstricker (Dege Kommunikation), Sabrina Günther (Landratsamt), Josef Saum (Kaisa
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Neue Online-Plattform mit dem Schulnavi für Berufliche Schulen in der Region. An wen sich das Angebot richtet.

Aalen

Es wird schnell alles anders, in vielen Bereichen unseres Alltags gibt es massive Änderungen, vor allem in der Digitalisierung. Deshalb haben wir eine neue Online-Plattform mit dem Schulnavi für unsere Beruflichen Schulen entwickelt“, sagte Landrat Dr. Joachim Bläse. Damit reagiere man auf das geänderte Nutzungsverhalten der vor allem interessierten jungen Menschen, um sie besser erreichen zu können und optimal auf ihrer Suche nach einer Ausbildung begleiten zu können.

Online statt Broschüre

„Dieses Schulnavi ist ein hervorragendes Beispiel für die voranschreitende Digitalisierung“, ergänzte der Landrat. Bisher habe man mit gedruckten Broschüren über die Möglichkeiten an den Beruflichen Schulen in Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd informiert. „Unser Online-Angebot richtet sich an die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 7 bis 10, die sich hauptsächlich digital im Netz betätigen“, betonte Bläse. Die Plattform solle zeigen, dass es sich lohnt, sich zu kümmern, positiv in die Zukunft zu schauen, „denn es gibt unglaublich viele Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten“, ergänzte er. Über 10 000 Schüler nützten diese derzeit an den drei Standorten für eine gute berufliche Perspektive.

Das „Schulnavi“ ist auf Handy, Tablett und PC als neues Medium einfach zu nützen, beschrieb Karl Kurz, Schuldezernent des Ostalbkreises. Man habe damit in Zusammenarbeit mit den acht Schulen, der Gesundheitsakademie Ostalb und den Firmen Kaisa Media und Dege Kommunikation die Berufsfindung weiterentwickelt. „Hier können die Jugendlichen aus der enormen Bandbreite von 238 Ausbildungsmöglichkeiten – duale oder Vollzeitausbildung und Weiterbildungen – ganz individuell die für sie passenden herausfinden – über verschiedene Ansätze “, sagte er. Zudem sei die Plattform vernetzt mit Filmen der Agentur für Arbeit zu vielen Berufen und auch mit vielen Partnerfirmen, die sich beteiligt haben. Zudem werde man zusammen mit allen Beteiligten die Inhalte regelmäßig auf den aktuellsten Stand bringen.

Verständlicher Aufbau

Martin G. Dege, dessen Betrieb die Plattform in einem Jahr zusammen mit Josef Saum von Kaisa Media konzipiert und anschließend programmiert hat, beschrieb die App als einfach anwendbar und leicht verständlich aufgebaut. Man habe sämtliche Bildungsgänge aller Beruflichen Schulen erfasst und den verschiedenen Bildungsbereichen zugeordnet. Man erfahre Bildungsinhalte, Zugangsvoraussetzungen, Abschlussmöglichkeiten, den Schulstandort, mögliche Ausbildungsbetriebe und vieles mehr.

Der Einstieg in die Suche ist über den direkten Beruf oder die Ausbildung möglich, aber auch über den eigenen vorhandenen Schulabschluss und das Wunschziel, über die Wunschschule und weitere Möglichkeiten. Auf einer Karte mit den drei Schulzentren im Kreis sind die Möglichkeiten des jeweiligen Standorts dargestellt, auch wird auf neue und eher unbekannte Berufsbilder wie „E-Commerce“ hingeführt sowie Themen wie die Lernfabrik 4.0 in Aalen.

Insgesamt 37 Firmen aus dem Ostalbkreis unterstützen das Projekt und sind direkt mit den Ausbildungsmöglichkeiten, die sie anbieten, verlinkt.

„Digitale Medien haben etwas Gutes, helfen hier, im Leben weiter zukommen“, sagte Bläse. „Besonders, wenn Ausbildungsmessen nicht möglich sind.“ Die Firmen aller Branchen forderte er auf, sich ebenfalls zu beteiligen.

Das „Schulnavi“ ist ab sofort unter www.schulnavi-ostalbkreis.de zu nützen oder per QR-Code.

Der Ostalbkreis startet mit neuem Schulnavi fürs Laptop, Tablet und Handy.
Schulnavi QR-Code

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