Protest gegen Öffnung der Bordelle

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Bündnis gegen Menschenhandel und (Zwangs-)Prostitution geht in drei Städten der Ostalb auf die Straße.

Aalen. Das Ostalb-Bündnis gegen Menschenhandel und (Zwangs-)Prostitution hat eine Kampagne gegen die Wiedereröffnung der Bordelle in Corona-Zeiten gestartet.

Mit einem offenen Brief wenden sich Ingeborg Kraus (Trauma und Prostitution) und Sandra Norak (Überlebende aus der Prostitution) aktuell an die Bundeskanzlerin. Ihr Appell: Schließt die Bordelle! Schützt die Frauen! Bestraft die Freier! Führt das Nordische Modell ein! Im sogenannten Nordischen Modell, das vor allem in den skandinavischen Ländern Gesetz ist, wird Sexkauf unter Strafe gestellt. Das bedeutet, Freier müssen mit Strafverfolgung rechnen.

Mitglieder des Ostalb-Bündnis gegen Menschenhandel und (Zwangs-)Prostitution organisieren nun öffentliche Protestaktionen, um auf die Gefahren von Prostitution für die betroffenen Frauen allgemein, vor allem aber auf die Corona-Infektionsgefahr für Prostituierte aufmerksam zu machen:

  • in Schwäbisch Gmünd an diesem Samstag, 24. Oktober, von 9 Uhr bis 11 Uhr am Münsterplatz,
  • in Aalen am Mittwoch, 28. Oktober, von 9 Uhr bis 11 Uhr vor dem Rathaus und
  • in Ellwangen am Freitag, 30. Oktober, von 12 Uhr bis 14 Uhr auf dem Bauernmarkt.

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