Randale: Jugendliche im Coronajahr nicht auffälliger als zuvor

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Symbolbild: onw-images.de
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Eine vorläufige Auswertung der Polizei zeigt: Zahlen der Straftaten sinken im Vergleich zum Vorjahr.

Aalen/Schwäbisch Gmünd. Werden Jugendlichen im Coronasommer häufiger auffällig? "Dieses Gefühl trügt", teilt Polizeisprecher Rudolf Biehlmaier am Mittwoch mit. Mit Zahlen könne die Polizei diese Annahme nämlich nicht belegen. Eine komplette Auswertung sei Mitte des Jahres und vor allem Mitte des Monats allerdings nicht möglich, so Biehlmaier weiter.

Mit Stand vom 31. Juli könne die Polizei aber sagen: Die Tatverdächtigenzahl der Jugendlichen im Ostalbkreis gehe sogar im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurück. Nicht inbegriffen sind dabei jedoch die neuesten Fälle seit August. Vergleiche man die Monate Januar bis Ende Juli mit denselben Monaten der vergangenen fünf Jahre, seien die Zahlen recht stabil.

Ein Blick auf das Gesamtpräsidium - also die Zahlen aus dem Ostalbkreis, Rems-Murr-Kreis und Schwäbisch Hall - zeige ebenfalls einen Rückgang der Straftaten. Das Fahren ohne Fahrerlaubnis sei hierbei jedoch nicht erfasst, sagt Biehlmaier. Nicht aussagekräftig seien zudem die Zahlen der Diebstähle von Fahrzeugen durch Jugendliche. Diese Fälle seien relativ niedrig, sagt der Polizeisprecher. Sachbeschädigungen hingegen würden im Vergleich zum Vorjahr leicht zunehmen. 

Nach einem Vorfall, wie vergangene Woche zwischen Leinzell und Essingen, würden Straftaten durch Jugendliche "natürlich plötzlich mehr auffallen", sagte Polizeisprecher Bernd Märkle am Dienstag.

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