Kommentar Tobias Dambacher

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über unsere Corona-Berichterstattung

Derzeit häufen sich Berichte von Schulen, in denen einzelne Coronafälle aufgetreten sind. Wie zum Beispiel an der Härtsfeldschule in Neresheim oder an der Parkschule in Essingen. Dies ist zwangsläufig normal und wird uns vermutlich auch die kommenden Monate begleiten. Wichtig bei solchen Meldungen ist Besonnenheit.

Das Virus wird nicht verschwinden und daran orientiert sich auch das aktuelle Regelwerk rund um die zentrale Corona-Verordnung, die jetzt bis zum 30. November verlängert wurde. Es geht nicht darum, jede Infektion zu verhindern – das ist völlig unmöglich – sondern darum, in keine unkontrollierbare Ausbreitung der Fallzahlen zu kommen.

Schaut man sich die Pandemiezahlen für Baden-Württemberg an, gelingt uns das – ohne Ausnahme! – bereits seit Anfang April sehr erfolgreich. Auch die zuletzt wieder gestiegenen Zahlen sind eher ein lineares Wachstum und somit sehr gut zu beherrschen.

In den Kliniken des Ostalbkreises ist laut DIVI-Intensivregister aktuell kein einziger Covid-19-Fall intensivmedizinisch in Behandlung und deutschlandweit stehen fast 9000 intensivmedizinische Behandlungskapazitäten frei zur Verfügung. Das bedeutet, das Gesundheitssystem kommt derzeit sehr gut mit der Pandemielage klar – und das war bislang immer das oberste Ziel aller Maßnahmen und darf mit Blick auf die Fallzahlen und Quarantänemaßnahmen nicht aus den Augen verloren werden.

Deshalb gibt es jetzt in unserer täglichen Zahlenanalyse in unseren Online-Ausgaben unter www.schwaepo.de/1881515 und www.tagespost.de/1881515 weitere Informationen: Ab sofort zeigen wir täglich aktualisiert die aktuellen intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten im Ostalbkreis – inklusive aller Covid-19-Fälle, die bei uns derzeit intensivmedizinisch in Behandlung sind und wie viele davon beatmetet werden müssen. Aktuell: null.

Diese Zahlen sollen Ihnen helfen, die bloßen Fallzahlen besser und so sachlich wie möglich in Bezug zur aktuellen Lage setzen zu können. Das Interesse daran ist groß. Über eine halbe Million mal wurde seit Beginn der Pandemie unsere ständig weiterentwickelten Analysen online aufgerufen.

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