Schlag den Reckermann: Volos gegen den Chefredakteur

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Die Gesichter hinter dem Instagramkanal von SchwäPo und GT (v.l.): Erik Roth, Julia Maier, Robine Rebmann und Zoe Kapoor.
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Wenn der Instagramkanal von SchwäPo und GT 5000 Follower hat, geht es für die Volos nach Berlin.

Aalen. Die Volontäre von SchwäPo und GT brauchen Ihre Hilfe! Zwar rannten sie bei ihrem neuen Chefredakteur Lars Reckermann offene Türen ein, als sie ihm vorgeschlagen hatten, sich um den Instagramkanal der beiden Tageszeitungen zu kümmern. Reckermann wollte den Ehrgeiz der vier Auszubildenden aber noch weiter anstacheln, und bot ihnen eine Wette an: Wenn sie es bis Ende August schaffen, 5000 Follower für den Kanal zu begeistern, geht es für alle nach Berlin – inklusive Besuchen in verschiedenen Medienhäusern der Bundeshauptstadt.

Der Deal wurde nach Monaten im Homeoffice selbstverständlich angenommen. Zumal ihnen das Medium viele neue Möglichkeiten geschaffen hat. Eine Spielerei ist die Aufgabe für die Volos aber dennoch nicht. Was ihnen an der Arbeit mit Instagram so Spaß macht und weshalb es sich für Leserinnen und Leser lohnt, dem Kanal zu folgen, können sie am besten selbst erklären.

Zoe Kapoor: Ich mag die Arbeit mit Instagram, weil man vor allem dort einen Blick hinter die Kulissen zeigen kann. In den Storys haben wir die Möglichkeit, die Leserinnen und Leser zu unseren Terminen mitzunehmen und zu zeigen, wie wir arbeiten. Auf Instagram haben wir dafür mehr Möglichkeiten, als in der gedruckten Zeitung, auf Facebook, oder auf unserer Webseite. Das ist vor allem in Zeiten von Fakenews wichtig.

Robine Rebmann: Was mir an Instagram Spaß macht, ist die Nähe zu den Leserinnen und Lesern. Die Umfragen dort sind zum Beispiel ein weiteres Werkzeug für die Redaktion, um zu sehen, welche Themen die Leserschaft bewegen. Man kann auf diese Weise junge Menschen auf lokale Nachrichten aufmerksam machen.Aber natürlich ist es mittlerweile nicht mehr so, dass nur die junge Generation Instagram nutzt. Für alle Altersgruppen ist es ein Medium geworden, um Nachrichten zu beziehen.

Erik Roth: Dank Instagram können wir unseren Followern auch Dinge zeigen, die es nicht in die Zeitung geschafft haben. Zum Beispiel ergänzende Interviews oder spontane Live-Videos von Veranstaltungen, Demos oder ähnlichem. Und ein paar lustige Videos sind auch dabei. Das ist ja das gute an Instagram: Das man die Nachrichten ganz nebenher, zwischen lustigen Bildern und Fotos von Freunden, auf dem Schirm behalten kann.

Julia Maier: Ich bin DHBW-Studentin bei der SchwäPo und schreibe zur Zeit meine Projektarbeit über die Entwicklung einer Instagrampräsenz bei Tageszeitungen, deswegen kann ich den Volos unter die Arme greifen. Durch mein Studium wurde mir bewusst, dass die Sozialen Medien für Unternehmen unumgänglich sind. Auch für potenzielle Auszubildende oder Studierende kann der Kanal Einblicke gewähren.

Chefredakteur Lars Reckermann: Ich halte mich als 51-Jährigen Menschen zwar für eine digitale Person, denke aber, dass ich in diesem Fall viel von jungen Menschen lernen kann. Instagram ist für eine jüngere Generation als meine inzwischen ein wichtiges Kommunikationsmittel geworden. Da müssen unsere Tageszeitungen auch vertreten sein. Wir wollen uns mit den Leserinnen und Lesern austauschen, über Print und eben auch über einen jüngeren Kanal. Im Wort Zeitung steckt nun einmal nicht das Wort Papier. Infotainment, also die Verbindung von Informationen und Unterhaltung wird immer wichtiger. Mit den Volos habe ich deshalb gewettet, dass sie es nicht schaffen, bis Ende August 5000 Follower auf Instagram zu bekommen. Schaffen sie es, lade ich sie nach Berlin zu einer Medientour durch die Bundeshauptstadt ein. Bislang schlagen sie sich richtig gut. Unsere Fans auf Instagram haben sie inzwischen verdreifacht.

Wollen Sie die Volos von SchwäPo und GT unterstützen und aktuelle Nachrichten aus dem Ostalbkreis auch im Instagramfeed erhalten? Dann folgen Sie dem Kanal @schwaepotagespost auf Instagram.

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