Schwerbehinderte: Frist verlängert

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Die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Integrations- und Inklusionsämter unterstützen Arbeitgeber in der aktuellen Situation bei den Anzeigen zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen.

Aalen. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) und die Integrations- und Inklusionsämter unterstützen Arbeitgeber in der aktuellen Situation bei den Anzeigen zur Beschäftigung schwerbehinderter Menschen. Hintergrund: Arbeitgeber mit durchschnittlich mindestens 20 Arbeitsplätzen sind gesetzlich verpflichtet, auf mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen.

Zur Überprüfung dieser Beschäftigungspflicht müssen Arbeitgeber ihre Beschäftigungsdaten jährlich bis 31. März der Agentur für Arbeit anzeigen. Sofern die Beschäftigungsquote nicht erfüllt ist, müssen Arbeitgeber eine Ausgleichsabgabe an die Integrations-/Inklusionsämter zahlen.

Wegen der aktuellen Situation in Folge der Corona-Pandemie akzeptieren die Bundesagentur für Arbeit und die Integrations- und Inklusionsämter nun auch, dass die Beschäftigungsdaten für das Jahr 2019 auch nach dem 31. März abgegeben werden. Spätester Termin ist der 30. Juni. Wer die Daten bis dahin vorlegt, dem wird kein Versäumnis zur Last gelegt, es wird nicht als Ordnungswidrigkeit verfolgt.

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