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Meter-Sohn aus der Zucht der Haag GbR aus Sulzbach-Laufen und aufgezogen von Martin Hägele aus Heuchlingen-Holzleuten
Meter-Sohn aus der Zucht der Haag GbR aus Sulzbach-Laufen und aufgezogen von Martin Hägele aus Heuchlingen-Holzleuten © privat

Hohe Nachfrage nach Jungkühen kann bei Zuchtviehauktion in Ilshofen nicht gedeckt werden.

Ilshofen. Voll besetzte Ränge und eine hohe Nachfrage nach Zucht- und Nutzvieh brachten ein sehr gutes Ergebnis bei der ersten Zucht- und Nutzrinderauktion in Ilshofen in diesem Jahr. Bis auf einen Bullen fanden die 396 angebotenen Tiere rasch einen neuen Käufer. Bei den Jungkühen konnte die hohe Nachfrage nicht vollständig gedeckt werden.

Fleckvieh: Die fünf angebotenen Jungbullen überzeugten durch sehr gute Exterieurwerte. An der Spitze rangierte ein mischerbig hornloser Meter-Sohn aus der Zucht der Haag GbR aus Sulzbach-Laufen und aufgezogen von Martin Hägele aus Heuchlingen-Holzleuten. Tageshöchstpreis: 2750 Euro. Der Bulle deckt zukünftig in Hessen. Im Mittel erbrachten die vier verkauften Bullen 2425 Euro.

Die 35 angebotenen Fleckvieh-Jungkühe reichten bei weitem nicht aus, um die hohe Nachfrage vollständig zu bedienen. Der Durchschnittspreis zog auf 2265 Euro an.

In einer vierköpfigen Spitzengruppe waren eine sehr euterstarke Hotrocket-Tochter von der Wieland GbR aus Oberrot-Kornberg mit 29,8 Kilo Milch, eine enorm lange, fundamentstarke Moraya-Tochter von Steffanie Heinrich aus Mainhardt mit 28,1 Kilo Milch, eine kapitale Wolfram-Tochter vom Betrieb Gommel aus Ditzingen mit 27,4 Kilo Milch sowie eine typstarke Pinola-Tochter mit 27,8 Kilo Milch von Georg Maurer aus Blaufelden-Engelhardshausen. Im Mittel erlösten diese Jungkühe 2565 Euro.

Preissiegerin an diesem Tag war eine bereits tragende Etoscha-Tochter mit über 32 Kilo Milch vom Betrieb Matthias Rechner aus Mudau-Reisenbach, die 2760 Euro erlöste. Ihr folgte mit 2700 Euro preislich eine frisch abgekalbte Isimo-Tochter mit über 30 Kilo Milch vom Betrieb Schmidt aus Creglingen-Schön sowie mit 2680 Euro eine Hayabusa-Tochter von der Familie Stier aus Untermünkheim-Schönenberg.

Gut nachgefragt waren die 46 Kuhkälber. Im Mittel 91 Kilo schwer erlösten sie je Kilogramm Lebendgewicht einen Nettopreis von 3,05 Euro beziehungsweise 278 Euro je Tier.

Die Versteigerung der 308 Bullenkälber war gekennzeichnet von einer hohen Nachfrage der umliegenden Bullenmastbetriebe und des Viehhandels. So kletterte hier der Durchschnittpreis 443 Euro je Tier. Allerdings wird momentan enorm auf eine altersgerechte und fachgerechte Enthornung wert gelegt. Kälber im gewünschten Qualitätssegment erreichten Kilopreise von bis zu 6,50 Euro.

Die nächsten Termine in Ilshofen sind am Mittwoch, 8. Februar, (Kälber) und am 22. Februar (Großvieh und Kälber).

Jungkuh aus der Spitzengruppe: Moraya-Tochter von Steffanie Heinrich aus Mainhardt-Nüsslenshof
Jungkuh aus der Spitzengruppe: Moraya-Tochter von Steffanie Heinrich aus Mainhardt-Nüsslenshof © privat

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