Der besondere Lese-Tipp

Selim Özdogan – Der die Träume hört

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Meinung: Der deutsch-türkische Autor gibt mit seinem lesenswerten Krimidebüt einen Einblick in das prekäre Getto-Milieu der dritten Emigrantengeneration in Deutschland.

Zum Inhalt: Der Alltag junger Deutsch-Türken ist geprägt von Frustration, Wut, Sehnsucht, Gras und Hip-Hop. Wichtig ist der soziale Aufstieg, egal ob auf legale oder kriminelle Weise.

Zum Inhalt: Der Alltag junger Deutsch-Türken ist geprägt von Frustration, Wut, Sehnsucht, Gras und Hip-Hop. Wichtig ist der soziale Aufstieg, egal ob auf legale oder kriminelle Weise. Die Jugendlichen wollen raus aus den tristen Trabantenstädten, weg aus dem verrufenen Westmark, wo Drogenhandel und Schutzgelderpressung florieren. Nizar gelingt dieser Ausstieg. Er hat nur noch Kontakt zu seinem alten Viertel wegen seiner türkischen Pflegemutter Sevgi, deren Sohn Kamber in die Kriminalität abgerutscht ist. Nizar wird Privatermittler für Online-Kriminalität und erhält den Auftrag, den Darknet-Dealer Toni aufzuspüren, an dessen verkauften Drogen ein Teenager gestorben ist.

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