Sie sind die Besten im Ostalbkreis!

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Diese Schülerinnen und Schüler sind die besten Absolventinnen und Absolventen ihrer Schulart. Landrat Dr. Joachim Bläse hat sie im Landratsamt ausgezeichnet. Foto: maro
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Im Landratsamt werden Schülerinnen und Schüler für ihre Leistungen ausgezeichnet und der Schulpreis vergeben. 109 Jugendliche im Kreis haben einen Abschluss zwischen 1,0 und 1,9.

Aalen

Ihr seid die Champions der Region“: Zur Melodie von „We are the Champions“ von Queen gratulierten die Kinder der Laubenhartschule Bartholomä singend den besten Schülerinnen und Schülern des Ostalbkreises. 109 Auszeichnungen wurden am Mittwochabend im Landratsamt allein an Jugendliche vergeben, die ihren Abschluss mit einer Eins vor dem Komma bestanden haben. Auch der Schulpreis zum Thema „Lebensraum Schule“ wurde verliehen.

„Die Auszeichnung ist ein besonderer Moment für alle, die zu den Besten in ihrer Schulart gehören“, sagte Dr. Joachim Bläse. Sie sei ein Signal dafür, dass Leistung anerkannt wird, so der Landrat.

Wichtig sei, dass die Schülerinnen und Schüler nach ihren guten Ergebnissen dranbleiben, nicht aufhören zu lernen. „Lasst uns die Zukunft in die eigene Hand nehmen“, appellierte Bläse, der betonte, dass es sich trotz Krisen und Krieg lohne, an die Zukunft zu glauben.

Sieben Schulpreise – vier erste Preise – wurden am Mittwochabend im Landratsamt vergeben. Je 1000 Euro erhielten: Franz-von-Assisi-Schule Waldstetten, Friedensschule Schwäbisch Gmünd, Karl-Stirner-Schule Rosenberg und Konrad-Biesalski-Schule Wört.

Der Preis zeichne Schulen aus, die den Lebensraum Schule besonders gestalten sowie Schülerinnen und Schüler fordern und fördern, sagte Sparkassendirektor Dr. Christof Morawitz. „Alle sieben Schulen stehen für einen ganzheitlichen Blick auf den Lebensraum Schule“, betonte er. Die Schule sei nicht nur Lern- und Arbeitsplatz, sondern ein „vielfältiges Biotop“ und prägend fürs Leben. Man könne dort etwa seine Neigungen entdecken, Freundschaften knüpfen und diskutieren, sagte Morawitz.

 „Ohne Schule fehlt was“, findet Landrat Bläse. „Man lernt dort, wie eine Demokratie funktioniert, sich mit den Meinungen anderer auseinanderzusetzen und anderen zuzuhören.“

Markus Kilian, Südwestmetall-Geschäftsführer, machte den Jugendlichen Mut: „Die Zukunft steht Ihnen offen. Die Babyboomer gehen, Sie kommen“, betonte er und warb dafür, erst eine Ausbildung, dann eventuell ein Studium zu machen. „Es ist fast egal, welchen Beruf Sie wählen, wichtig ist, dass Sie mit Herzblut zur Arbeit gehen.“

Trotz der aktuellen Weltlage sei der Lebensraum Schule ein wichtiges Thema. „Wir müssen uns darum kümmern, wie unsere Welt vor Ort aussieht“, sagte Kilian.

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