So behelfen sich die Kliniken selbst

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Auch wenn der Sommer die Ausbreitung des Coronavirus zu begünstigen scheint: Desinfektionsmittel sind am Markt weiterhin mühsam zu bekommen und ist zudem teuer. Die Kliniken Ostalb behelfen sich deshalb selbst.

Ellwangen. Auch wenn der Sommer die Ausbreitung des Coronavirus zu begünstigen scheint: Desinfektionsmittel sind am Markt weiterhin mühsam zu bekommen und ist zudem teuer.

Die Kliniken Ostalb behelfen sich deshalb selbst. Seit zweieinhalb Monaten ist ein sechsköpfiges Team der St. Anna-Virngrund-Klinik Ellwangen damit beschäftigt, Desinfektionsmittel abzufüllen. "Dadurch kann der Restbedarf dessen, was am Markt nicht erhältlich ist, gedeckt werden", teilen die Kliniken Ostalb mit.

3000 Liter Desinfektionsmittel konnten die Kliniken über Großgebinde zukaufen, weitere 1000 Liter hat die Zentralapotheke der Kliniken Ostalb hergestellt. Dem Umfüllungsprozess in die Spender-Flaschen haben sich seit April Mitarbeiter aus dem Pflegedienst, der Hygieneabteilung und dem Qualitätsmanagement täglich mehrere Stunden angenommen.

Umgefüllt wird in einem stillgelegten Gebäudeteil der Klinik. Da höchste Hygiene-Anforderungen gelten, hat ein Team aus Technik, Klinikhygiene und Arbeitssicherheit das Projekt umfangreich vorbereitet.

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