Strengere Regeln für Müllsparersäcke im Ostalbkreis

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Warum der Landkreis statt den Säcken mehr 60-Liter-Tonnen unter die Bürger bringen will.

Aalen. Nur noch Einpersonenhaushalte haben in Zukunft Anspruch auf die 30-Liter-Müllsparsäcke. In begründeten Ausnahmefällen auch Zweipersonenhaushalte. Ansonsten wird jeder Haushalt mindestens mit einer 60-Liter-Tonne veranlagt.

Das hat der Kreistag am Dienstag beschlossen. Auch die Grundgebühr für die Säcke wird erhöht. Das hat den Effekt, dass bereits ab 300 Liter Müll im Jahr die Tonne günstiger ist, als die Säcke. Bislang rechneten sich die Säcke bis etwa 420 Liter.

Unter anderem sei die Einsammlung der über 22 000 Säcke nicht mehr mit der Lastenhandhabungsverordnung vereinbar, der Betriebsrat der GOA habe bereits Bedenken angemeldet. Im Kreis gibt es rund 11 000 Einpersonenhaushalte.

Auch gegen die zunehmende Verschmutzung der Landschaft soll damit vorgegangen werden. In einem Jahr soll dann Bilanz gezogen werden.

Bennet Müller (Grüne) nannte die neue Regelung einen vernünftigen Kompromiss. Die Vermüllung sei ein allgemeines Ärgernis, sagte er. "Was man an Altglascontainern findet ist abenteuerlich", sagte er. Auch Mario Capezzuto (SPD) sprach sich dafür aus, dem Missbrauch der Müllsparersäcke entgegenzutreten.

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