Studie für ein neues Klepperle

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Der Ostalbkreis will prüfen, ob und wie die Hohenstaufenbahn von Göppingen nach Schwäbisch Gmünd – im Volksmund Klepperle und Josefle genannt –, wieder zum Leben erweckt werden kann. Der Kreis-Umweltausschuss hat am Dienstag einstimmig beschlossen, sich an einer gemeinsamen Machbarkeitsstudie mit dem Land zu beteiligen, die mehrere Strecken unter die Lupe nimmt.

Schwäbisch Gmünd. Der Ostalbkreis will prüfen, ob und wie die Hohenstaufenbahn von Göppingen nach Schwäbisch Gmünd – im Volksmund Klepperle und Josefle genannt –, wieder zum Leben erweckt werden kann.

Der Kreis-Umweltausschuss hat am Dienstag einstimmig beschlossen, sich an einer gemeinsamen Machbarkeitsstudie mit dem Land zu beteiligen, die mehrere Strecken unter die Lupe nimmt. Der Finanzierungsanteil des Ostalbkreises beträgt voraussichtlich 25 000, höchstens aber 30 000 Euro. Das Land sehe für die 27,3 Kilometer lange Strecke ein Fahrgastpotenzial von 5580 Personen täglich und fördere die Studie mit 75 Prozent, Investitionskosten bei einer Reaktivierung mit 96 Prozent, erläuterte Verkehrsdezernent Thomas Wagenblast. Seine Skepsis verbarg er nicht: Die Trasse sei teilweise zugebaut, ehemalige Bahnhöfe seien heute Kindergärten. Johannes Barth (CDU) wie auch Mario Capezzuto (SPD) sahen eine Reaktivierung als "utopisch" an, wollten es aber wie Herbert Witzany (Freie Wähler) am Geld nicht scheitern lassen. Es gehe um eine mögliche neue Verbindung, so Dr. Susanne Garreis (Grüne). bea

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