Tank leer, Plattfuß, Daumen hoch - mit der Rixe über die Ostalb

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Johanna (l.) und Katja, Mutter und Tochter, sind mit ihren Mofas der Marke Rixe von Stuttgart über die Ostalb bis in den bayerischen Wald gefahren.
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Mutter und Tochter sind 1000 Kilometer mit ihren Mofas gefahren. Unvergessliche Erlebnisse.

Ellwangen.

Ziel erreicht. Die Rixe-Fahrerinnen Johanna und Katja haben den bayerischen Wald erreicht und sind inzwischen wieder zurück über die Ostalb in Stuttgart angekommen. Vor zwei Wochen trafen wir die Mofafahrerinnen auf dem Härtsfeld bei Waldhausen-Beuren. Da machten sie gerade Rast auf dem Weg nach Elchingen. Inzwischen haben sie 1000 Kilometer zurückgelegt, waren, wie vorgenommen, im bayerischen Wald und fuhren dieses Mal über Ellwangen zurück nach Stuttgart.

Das Schöne an der Ostalb: Die Rixe kann dort ruhig schnurren. Die Mofas, die seit Mitte der 80er Jahre nicht mehr hergestellt werden, mögen nicht so gerne steile Anstiege. „Nur in Abtsgmünd mussten wir auf der Ostalb einmal in den ersten Gang schalten“, sagt Katja. Das Mutter-Tochter-Projekt, den Urlaub einfach einmal im Sattel einer Rixe zu verbringen, ist aufgegangen. Geregnet hat es nur am Abend, die drei Pannen auf dem Weg… ja ärgerlich, aber erwartbar. Einmal hatte sich Katja beim Tanken verrechnet. Da ihre Rixe etwas voller bepackt war als die der Tochter, war ihr Tank früher leer. Beim zweiten Mal gab es einen Plattfuß und einmal riss ein Kupplungszug. Immer waren Helfer zur Stelle, die beim Reparieren mit anpackten.

Sparsam: Unter einem Liter verbraucht

Knapp unter einem Liter Benzin-Öl-Gemisch verbrauchten die Mofas auf 100 Kilometer. Das Mutter-Tochter-Gespann bekam auf der Tour von Rollerfahrern, anderen Mofa-Fahrern und natürlich von den Motorrad-Fahrern immer einen Daumen hoch. „Das hat schon eine Menge Spaß gemacht“, sagt Katja. Die Rixe ist für Tochter Johanna inzwischen mehr als nur ein Mofa. Für ihre Schule hat sie die Pflege, Reparatur und natürlich die komplette Tour mit dem grünen Mofa zum Jahresprojekt gemacht. Und es gibt durchaus eine Menge zu erzählen. Die Mutter bekam ihre erste Rixe nämlich als Hochzeitsgeschenk. Seitdem war es um sie auch mit Blick aufs Zweirad geschehen.

Inzwischen haben die beiden Mofafahrerinnen vier Rixen in der Garage stehen. Die Zeit zu Hause verbringen sie mit der Pflege ihrer Gefährten. Ein neues Projekt gibt es noch nicht. Erst einmal muss sich der Rücken erholen. Gute Federungen oder gar bequeme Sattel haben die Rixen nämlich nicht.

Johanna (l.) und Katja, Mutter und Tochter, sind mit ihren Mofas der Marke Rixe von Stuttgart über die Ostalb bis in den bayerischen Wald gefahren.

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