Jahresrückblick: September 2021

Thilo Rentschler sagt adieu

+
Der ehemalige Aalener Oberbürgermeister Ulrich Pfeifle ist einer der Freunde und Weggefährten, die sich in der Stadthalle von OB Thilo Rentschler verabschiedeten. Rechts Rentschlers Frau Brigitte.
  • schließen

Freunde und Weggefährten verabschieden sich von Aalens OB Thilo Rentschler. In den Ansprachen gibt's viel Lob und ein wenig Kritik.

Aalen. Thilo Rentschler dankt nach rund zweieinhalb Stunden, die seine Verabschiedung am Abend des 24. September in der Stadthalle da schon gedauert hat, allen Rednern, „die mich bestens charakterisiert haben, mit Stärken und Schwächen“. Viel haben die Redner bei der Verabschiedung Rentschlers über die Stärken des scheidenden OB gesprochen. Hier und da klangen auch Schwächen an. Durch klang auch Kritik an jenen, die ihn kritisierten.Regierungspräsident Wolfgang Reimer zählte die wichtigsten Projekte in Aalen in der Amtszeit Rentschlers auf: die Sanierung des Limesmuseums, den Kulturbahnhof, zwei Forschungsgebäude an der Hochschule, Breitbandausbau, Gewässerrenaturierungen, Smart-City-Projekte, den Ausbau des Radwegenetzes und das Stadtoval. Zu Investitionen und Bildung und Betreuung sagte er: „In der Amtszeit von Thilo Rentschler, seit 2013, hat Aalen einen unglaublichen Sprung nach vorne gemacht.“ Reimer sprach von 125 Millionen Euro, die in die Schulinfrastruktur investiert worden seien und demnächst investiert werden. Hervor hob er außerdem das Handlungsprogramm Wohnen, in das 120 Millionen Euro geflossen seien. Reimer ging auch auf viele Anfragen aus dem Aalener Gemeinderat ein, die im Regierungspräsidium eingehen. Eine Anspielung auf Norbert Rehm, der sich immer wieder bei der Rechtsaufsicht über den OB und die Verwaltung beschwert. Eine halbe Arbeitskraft sei nur damit beschäftigt.

Zurück zur Übersicht: Ostalbkreis

Kommentare