Tote Graugans am Stausee hatte Geflügelpest

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Bucher Stausee Vorbecken Drohne

Die Landkreisverwaltung erlässt eine Allgemeinverfügung und ordnet Stallpflicht an.

Aalen. Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems hat am Mittwoch amtlich bestätigt, dass eine im Vorbecken des Bucher Stausees tot aufgefundene Graugans mit dem Geflügelpestvirus H5N1 infiziert war. Das Landratsamt hat deshalb eine Allgemeinverfügung erlassen und bekanntgemacht. Für alle Geflügelhaltungen im Umkreis von einem Kilometer um den Fundort gilt nun Stallpflicht. Mitarbeiter des Geschäftsbereichs Veterinärwesen hatten vorige Woche zwei tote Graugänse im Naturschutzbereich des Bucher Stausees geborgen. Eine erste Untersuchung zeigte bei einer das Geflügelpestvirus vom Subtyp H5, auch bekannt als Aviäre Influenza. Das wurde nun amtlich bestätigt.  Bei der Geflügelpest handelt es sich um eine hochansteckende Tierseuche, die bereits seit Oktober 2021 immer wieder in Wildvogelbeständen in Deutschland nachgewiesen wird und in anderen Bundesländern bereits in Hausgeflügelbestände eingeschleppt wurde.  Das FLI schätzt das Risiko weiterer Einträge in Geflügelhaltungen und Vogelbestände durch direkte und indirekte Kontakte zu Wildvögeln als hoch ein. Der aktuelle Nachweis steht eher nicht im Kontext eines größeren Seuchengeschehens.   Betroffen sind Geflügelhalter aus den Teilorten Buch, Jagsthausen und Frankenreute. Sie müssen ihr Geflügel aufstallen beziehungsweise in a umschlossenen Vorrichtungen halten. Auf Grundlage der bekannten Rastgebiete für wandernde wilde Wasservögel und der Erfahrungen aus Ausbrüchen der vergangenen Jahre kann die Aufstallungspflicht derzeit so beschränkt werden.  Geflügelhalter sollten ihre Biosicherheitsmaßnahmen optimieren und strikt einhalten. Kontakte zwischen Hausgeflügel und Wildvögeln sollten unbedingt verhindert werden.  Für das gesamte Kreisgebiet gilt, dass noch nicht gemeldete Geflügelhaltungen unverzüglich beim Veterinäramt zu registrieren sind, aufgegebene Haltungen müssen abgemeldet werden. 

Aufruf: Wer tote Wasservögel, Greifvögel oder Rabenkrähen findet, sollte das umgehend dem Veterinäramt melden.

Übersicht der Gebiete, in denen Aufstallungspflicht für Geflügel gilt

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