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Cordula Weinke über Dampfnudel-Variationen für beinahe alle Sinne

Kennen Sie das? "Dampfnudl hamma gestern ghabt, Dampfnudl hamma heut, Dampfnudl mögn ma alle Tag, so ofts oa geit." Richtig, so beginnt ein Lied, das beim Anhören in diversen Variationen im Internet schon Ohrwurmqualitäten bekommt – das "Dampfnudl-Lied" von Georg Eberl. Über Dampfnudeln gibt es aber nicht nur das Lied in verschiedenen Abweichungen. Sondern in Omas Bücherregal habe ich sogar einen so titulierten "Provinzkrimi" gefunden, "Dampfnudel-Blues" überschrieben. Dessen Autorin Rita Falk hat an ihre Verbrechergeschichte auch noch traditionelle Kochrezepte angehängt.

Als eine vor 40 Jahren "Reigschmeckte" hatte ich mir durch das Lied und den Krimi zuerst wunderbare kulturelle Bereicherungen für unsere "Oschtalbkoscht und Heimatluscht" erhofft. Aber, von wegen! Die Enttäuschung: Buch und Ohrwurm sind beide leider bayerischer Herkunft.

Das Gute an der Sache – die Idee: Jetzt hoffe ich auf Urschwaben, die schnell eine Oschtalb-Variante vom Dampfnudel-Lied verfassen. Ich freue mich auf solche Texte an meine E-Mail-Adresse: c.weinke@sdz-medien.de

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