Durchgekaut Marie Enßle über tierische Mitbewohner und zu kleine Doppelhaushälften

Vom Goldfisch zur Wachtel

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Marie Enßle

Schon lange wünschen sich unsere Kinder ein Haustier. Ganz oben auf der Liste: ein großer Hund, besser noch: zwei große Hunde. Dicht gefolgt von einem Pony oder mindestens drei Katzen. Mit diversen Tierhaar-Allergikern und mangels Platz in der Doppelhaushälfte waren diese Wünsche schnell vom Tisch und wir stimmten alle auf einen Gartenteich mit Goldfischen ein.

Wir kauften Teich- und Fischlektüre, vermaßen den Garten, suchten einen passenden Standort, informierten uns über solarbetriebene Teichpumpen, Teichfolie und die passende Bepflanzung.
Als wir dann der kompletten Großfamilie von unseren Plänen berichteten, gab's reichlich Widerworte: Fische sind nix für Kinder, weil man die nicht streicheln kann, die Pumpe verbraucht unnötig Strom, und von Fischeiern wird niemand satt. Stattdessen sollen wir uns doch lieber ein paar Hühner anschaffen - so die Meinung diverser Clanmitglieder. Das lehnten wir wiederum ab - aus Platzgründen. Und kamen auf die Wachtel. Zum Glück, denn mit unseren vier Wachtel-Weibchen sind alle zufrieden. Sie machen nicht viel Mühe, sind zahm und legen uns täglich frische Eier. Den Traum vom großen Hund haben die Kinder allerdings noch nicht komplett begraben: „Wenn ihr später mal auszieht, dann kaufen wir uns dafür zwei Border Collies“, sagt unsere Tochter.

Wachteln Familie Enßle

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