Von der Ostalb überraschen lassen

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Mitten in der Natur. Eines von 25 Zielen auf der Ostalb, an denen man Stempel für den Entdeckerpass sammeln kann: die Reiterleskapelle südlich von Waldstetten.
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Auf 25 Entdeckertouren von Tourismus Ostalb, Schwäbischer Post und Gmünder Tagespost können während der Sommerferien Stempel für den Entdeckerpass gesammelt werden.

Aalen

Keine Schnitzeljagd, eine Stempeljagd: Mit Beginn der Sommerferien können Ausflügler mit dem „Entdeckerpass“ über die Ostalb ziehen. 25 besondere Ausflugsziele im ganzen Kreis stehen im „Entdeckerpass“, an jedem kann man sich einen Stempel abholen - und dabei garantiert schöne Ostalb-Natur entdecken. Ein Gespräch mit Ricarda Grünig, der Tourismusbeauftragten beim Landratsamt.

War es schwierig, 25 Plätze auszuwählen?

Ricarda Grünig: Die Entscheidung fiel uns als Team nicht leicht, das Problem lag eher in der Begrenzung, denn die Ostalb bietet viele spannende Natur-Highlights. Aber wir fanden 25 eine gute Zahl. Es musste alles organisiert werden, und wir schauen regelmäßig, ob alles in Ordnung ist mit den Stempelstellen.

Wovon haben Sie sich bei der Auswahl leiten lassen?

Wir haben zusammen mit den lokalen Touristikern die Orte ausgesucht. Wichtig war uns hierbei, dass alle fünf regionalen touristischen Gemeinschaften des Ostalbkreises berücksichtigt werden und mit naturreichen Plätzen vertreten sind.

Wieso der Fokus auf die Natur?

Das hat einen ganz praktischen Hintergrund: Tourismus ist an die Inzidenz gebunden, und als wir uns im Frühjahr als Team zusammengesetzt und erste Überlegungen zusammengetragen haben, waren wir noch in einem harten Lockdown. Wir hätten gern auch Museen und andere Freizeiteinrichtung mit ins Programm genommen, aber der Gedanke war: Es wäre alles andere als ideal, wenn wir mitten in der Laufzeit der Aktion mitteilen müssten, dass etwas geschlossen ist. Niemand wusste, was in diesem Sommer unter Corona-Bedingungen an Freizeitaktivitäten möglich sein wird. Deshalb wollten wir Ziele haben, die über die Sommerferien auf jeden Fall uneingeschränkt erlebbar sind. Und da sind die Plätze in der Natur ideal, die kann jeder individuell besuchen.

Was war der Impuls für die Aktion?

Wir hatten den Wunsch, für die Sommerferien den Menschen die Schönheit und Vielfalt der Ostalb auf besondere Art und Weise näher zu bringen. Und zwar unabhängig von der Pandemie - deshalb sind alle 25 Orte frei zugänglich und zu jeder Zeit besuchbar.

Wie ist die Resonanz jetzt, wo die Entdeckertouren gestartet werden können?

Im Moment klingelt das Telefon sehr oft, und wir haben auch sehr viele Bestellungen des „Entdecker-Päckles“ per E-Mail. Die Rückmeldungen sind bislang überaus positiv, viele freuen sich darauf, auf Stempeljagd zu gehen. Manche Leute erzählen, dass sie schon immer hier leben, aber überrascht festgestellt haben, dass sie längst noch nicht alle 25 Stationen kennen. Zudem sind wir dankbar für die Medienpartnerschaft mit SDZ Druck und Medien, die die Aktion zusätzlich mit nach außen trägt.

Was ist die Zielgruppe: Ist der Entdeckerpass vor allem für Menschen auf der Ostalb, nach dem Motto „Heimat entdecken“? Oder nehmen Sie auch auswärtige Touristen in den Blick?

Der Entdeckerpass ist für jeden, ganz egal ob Ostälbler oder zu Besuch auf der Ostalb, der Lust hat, unsere herrliche Gegend näher kennenzulernen, und der neue Abenteuer erleben will.

Spielt der Tourismus für den Ostalbkreis denn eine nennenswerte Rolle?

Klar spielt der Tourismus im Ostalbkreis eine große Rolle. Vor der Pandemie, im Jahr 2019, lagen wir bei 835 000 Übernachtungen im Ostalbkreis, wobei nur Beherbergungsbetriebe mit mindestens zehn Schlafgelegenheiten in die amtliche Statistik eingehen. Das zeigt, dass wir eine attraktive Region sind, die den Besuchern der Ostalb viel Spannendes und Neues in den Bereichen Historie, Kultur, Natur, aber auch in der Kulinarik bietet. Also ein absoluter Geheimtipp in Deutschland.

Plätze in der Natur sind in diesem Jahr ideal.“

Ricarda Grünig, Tourismusbeauftragte

So funktioniert's mit dem Entdeckerpass

Die Stempel für den Entdeckerpass liegen an jedem der 25 Orte jeweils in einem witterungsbeständigen, roten Stempelkasten bereit. Ziel ist es, mindestens 20 Stempel unterschiedlicher Stellen zu sammeln. Wer in seinem Heft mindestens 20 verschiedene Stempel gesammelt hat, kann seinen „Entdeckerpass“ bis spätestens 17. September an das Landratsamt Ostalbkreis, Stabsstelle Tourismus, Gartenstraße 97, 73430 Aalen, einsenden. Unter den Einsendern werden 50 Preise verlost, der Hauptpreis ist eine Ballonfahrt mit dem SchwäPo/Tagespost-Heißluftballon.

Das Päckle: Alle Informationen auch auf www.deine-ostalb.de/Entdeckerpass. Das „Entdecker-Päckle“ ist im Landratsamt Ostalb, in allen Tourist-Informationen sowie Rathäusern der Städte und Gemeinden im Ostalbkreis erhältlich. Unter tourismus@ostalbkreis.de oder Telefon (07361) 503-1793 kann das „Entdecker-Päckle“ kostenlos angefordert werden.

Diesen Pass kann jeder haben, der mag: der Entdeckerpass, mit dem man wandernd oder radelnd losziehen kann.
Das Team von Tourismus Ostalb, das den Pass entwickelt hat: (v.l.) Daniela Holl, Ricarda Grünig, Eileen Heth, Horst Sattler.

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