Was die Handwerker umtreibt

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Versammlung der MIT, der Mittelstands- und Wirtschaftsunion in der Liederhalle.

Erstes Treffen der Mittelstands- und Wirtschaftsunion seit Corona. Vorstand im Amt bestätigt.

Aalen. Kreismitgliederversammlung der MIT-Ostalb, der Mittelstands- und Wirtschaftsunion der CDU in der „Liederhalle“ in Aalen-Hofen. Wie wichtig dieses erste Treffen seit Corona war, zeigte der aufgestaute Gesprächsbedarf der Mitglieder, berichtet die MIT. Roderich Kiesewetter, der CDU-Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Aalen/Heidenheim, diskutierte mit den Mittelständlern.

Sorgen der Unternehmer: Die Vertreter aus dem Ernährungs – und Gaststättengewerbe wie auch aus Tourismus und Handwerk schilderten ihre Erfahrungen und unterbreiteten Verbesserungsvorschläge an die Politik. Das Handwerk auf der Ostalb mit seinen 4100 Handwerksbetrieben und 25 200 Beschäftigten, 1435 Auszubildenden und 3,15 Milliarden Euro Umsatz nahm einen Schwerpunkt in der Diskussion ein. Die Entwicklung der letzten Monate habe gezeigt, wie wichtig das Handwerk für die Sicherung der Arbeitsplätze sei. Monatelange Wartezeiten auf Handwerker, volle Auftragsbücher und steigende Preise zeigten, dass das Handwerk goldenen Boden habe. Der Betriebsnachfolge komme dabei wichtige Bedeutung zu. Diese frühzeitig unter den richtigen und günstigen steuerlichen Aspekten zu regeln und den Bürokratieabbau zu beschleunigen, sei ein zentraler Punkt, so die MIT.

Auch auf der Ostalb herrscht Fachkräftemangel. Zur Stärkung der Region sei es wichtig, gut und ausreichend ausgebildetes Personal zu haben. Wirksam seien Regelungen für den Zuzug von Einwanderern aus Krisengebieten zur Rekrutierung im Arbeitsmarkt. Kiesewetter nahm die Anregungen auf, um sie in seine politische Arbeit einzubringen.

Wahlen: Durch Neuwahlen wurden im Vorstand bestätigt: Vorsitzender Werner Frank, ebenso der stellvertretende Vorsitzende Thomas Dörr, der auch als Schriftführer fungiert. In den Ausschuss der MIT Ostalb wurden einstimmig gewählt: Gertrud Binz, Alexander Jonasch, Manfred Nuding, Gerhard Rieg, Jürgen Wanner, Jürgen Widmann, Martin Wiedemann.

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