Welche Straßen der Kreis in Angriff nimmt

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Auch solche Fahrbahnschäden werden durchs Ausbauprogramm ausgebessert.

Das mittelfristige Ausbauprogramm hat ein Volumen von 44 Millionen Euro.

Aalen. Im November wird Klaus Pavel den Kreishaushalt 2020 einbringen. Es wird sein letzter sein. Denn im kommenden Jahr wird ein neuer Ostalb-Landrat gewählt. Doch bevor es ums große Ganze geht, stellt Pavel immer das Ausbauprogramm für Kreisstraßen und Radwege vor. Am Dienstag war es soweit. Im Kreistag in Aalen sprach er von der klassischen Aufgabe des Landkreises, wichtige Verkehrsinfrastruktur im ländlichen Raum zu schaffen.

In den Jahren 2019 bis 2023 will der Kreis insgesamt 43,9 Millionen Euro investieren – in neue Straßen und Radwege, aber auch in Sanierungen und Instandhaltungen von Fahrbahnen und Brücken. Etwas mehr als die Hälfte der insgesamt 32 Maßnahmen ist bereits begonnen und wird nun fortgesetzt. Zieht man alle Zuschüsse ab, muss der Kreis rund 18 Millionen Euro selbst stemmen. Die Fraktionen sollen das gut 60 Seiten starke Papier nun beraten – zuerst intern und anschließend im zuständigen Kreistagsausschuss.

Ausgewählte Maßnahmen im Raum Schwäbisch Gmünd In Lorch-Waldhausen wird eine Remsbrücke aus dem Jahr 1939 ersetzt. Von den Gesamtkosten in Höhe von 1,35 Millionen Euro übernimmt der Kreis 714 000 Euro. Die Maßnahme soll 2022 abgeschlossen sein.

Zwischen Heubach und Lautern wird in topografisch schwierigem Gelände der Geh- und Radweg verbreitert. Gesamtkosten: rund 860 000 Euro.

Die Sanierung der Kreisstraße zwischen Ruppertshofen und Hönig wird ab 2020 fortgesetzt. Der Ostalbkreis kommt alleine für die Kosten auf – insgesamt rund 2,35 Millionen Euro.

Die Lücke im Leintalradweg zwischen Täferrot und Leinzell wird geschlossen. 2021 wird geplant, 2022 und 2023 gebaut. Gesamtkosten: rund 390 000 Euro.

Ausgewählte Maßnahmen im Raum Ellwangen Der Rad- und Gehweg von Neunstadt nach Haisterhofen soll 2023 geplant werden. Gebaut werden soll aber erst ab 2024 – für insgesamt 1,5 Millionen Euro.

Am östlichen Ortseingang von Unterschneidheim entsteht ab 2021 ein Kreisverkehr. Die Gemeinde finanziert 420 000 Euro, der Kreis schießt 265 000 Euro zu.

Die Ortsdurchfahrt von Rosenberg-Unterknausen zählt mit 120 000 Euro zu den kleineren Maßnahmen. 2021 soll gebaut werden.

Ausgewählte Maßnahmen im Raum Aalen Da ist vor allem die Beseitigung des Bahnübergangs Goldshöfe bis Ende 2023 zu nennen. Sie ist mit 18 Millionen Euro die größte und teuerste Einzelmaßnahme. Der Anteil des Ostalbkreises beträgt rund drei Millionen Euro. Auch die Stadt Aalen sowie die Gemeinden Hüttlingen und Rainau beteiligen sich finanziell am Bau.

In dem Zuge soll der Gehweg von Hüttlingen zum Bahnhof Goldshöfe und weiter nach Buch zu einem Geh- und Radweg verbreitert werden. Das soll weitere rund 575  000 Euro kosten.

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