Weniger Frauen nutzen Vorsorge

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In den vergangenen Jahren haben immer weniger Frauen eine weibliche Krebsfrüherkennungsuntersuchung in Anspruch genommen. Darauf weist die KKH Kaufmännische Krankenkasse hin.

Aalen. In den vergangenen Jahren haben immer weniger Frauen eine weibliche Krebsfrüherkennungsuntersuchung in Anspruch genommen. Darauf weist die KKH Kaufmännische Krankenkasse hin. Laut Auswertung der KKH ist der Anteil der weiblichen Versicherten, die eine Brust- oder Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge bei ihrem Gynäkologen durchführen lassen haben, zwischen 2009 und 2019 in Baden-Württemberg um rund zwölf Prozent gesunken. Lediglich 41 Prozent der anspruchsberechtigten Frauen nutzten 2019 das jährliche Vorsorge-Angebot, 2009 waren es rund 47 Prozent, die zur Krebsvorsorge beim Frauenarzt gegangen sind.

"Aufgrund der Corona-Krise und möglicher Angst vor Ansteckung mit dem Virus bei Arztbesuchen dürfte die Zahl im vergangen Jahr allerdings noch weiter gesunken sein", vermutet Thomas Hilmer vom KKH-Serviceteam in Aalen. "Krebs ist nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Deshalb ist es wichtig, alle Möglichkeiten der Vorsorge zu nutzen. Das gilt für Frauen und Männer gleichermaßen", sagt Hilmer.

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