Wie im Ostalbkreis gemessen wird, ob es glatt ist

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Winterdienst auf der Ostalb.

18 eigene Winterdienstfahrzeuge und 22 Fremdfahrzeuge, die aktiviert werden können, stehen für den Einsatz zur Verfügung. Wie die elf Glättemeldeanlagen funktionieren.

Aalen

Die Landkreisverwaltung hat für diesen Winter vorgesorgt und die Streustofflager wieder prall gefüllt, informiert diese. Die vier Straßenmeistereien in Aalen, Bopfingen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd würden über insgesamt zwölf Streustofflager mit rund 9  000 Tonnen Streusalz verfügen.

18 eigene Winterdienstfahrzeuge und 22 Fremdfahrzeuge, die aktiviert werden können, stehen für den Einsatz zur Verfügung und sind seit 24. November 2021 täglich bei Bedarf unterwegs, so die Verwaltung.

Ein auf die verkehrlichen und topographischen Notwendigkeiten abgestimmter Räum- und Streuplan lege ihre Fahrstrecken und deren Reihenfolge fest.

Mittlerweile steht ein flächendeckendes Netz von Glättemeldeanlagen zur Unterstützung der Straßenmeistereien zur Verfügung. An elf Standorten werden über Sensoren in der Fahrbahn und eine Kamera die maßgeblichen Daten, von der Luftfeuchte bis zur Temperatur im Straßenkörper und auf der Fahrbahn, für die Beurteilung des Straßenzustandes an die jeweils zuständige Straßenmeisterei gemeldet.

Die Kamera übermittelt einen visuellen Eindruck über die Straßen- und Wetterverhältnisse an der Messstelle. Die Daten und das Bild erlauben den Winterdiensteinsatzleitern Rückschlüsse auf die Glatteisgefahr an den neuralgischen Punkten und die absehbaren Verhältnisse des Straßenzustandes. Eine weitere Anlage werde in Kürze in Betrieb genommen.

Die über diese Glättemeldeanlagen gesammelten Wetterdaten werden parallel zum Deutschen Wetterdienst übermittelt, der diese dann in die detaillierten Straßenwetterprognosen einfließen lässt.

Trotz dieser verbesserten technischen Ausstattung werde es nicht immer gelingen, die Straßen vollkommen schnee- und eisfrei zu halten, bittet die Landkreisverwaltung um Verständnis. Dies gelte vor allem an neuralgischen Punkten wie den Albauf- und -abstiegen sowie größeren Brückenbauwerken. Auch bei größter Professionalität der Einsatzkräfte gebe es Wettersituationen, die nur schwer beherrschbar sind. Die Verkehrsteilnehmer werden daher gebeten, ihre Fahrzeuge winterfest zu machen und vor allem Winterreifen aufzuziehen.

Winterdienst auf der Ostalb.

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