Wie Rettung im Notfall schneller wird

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Die Auftaktveranstaltung zum Forschungsprojekt Rettungskette 5G.

Auftaktveranstaltung des Innovationsprojekts „Rettungskette 5 G“ im Ostalbkreis.

Aalen. Wie kann Rettung im Notfall schneller, professioneller und einfacher werden? Das soll ein Forschungsprojekt im Ostalbkreis zeigen. Im Landratsamt gab es jetzt die hybride Auftaktveranstaltung des Innovationsprojekts „Rettungskette 5 G“. In seiner Begrüßung brachte Landrat Dr. Joachim Bläse seine Freude darüber zum Ausdruck, dass der Ostalbkreis den Zuschlag für diese visionäre Entwicklungsarbeit erhalten hat.

Das Projekt: Wesentliche Bausteine sind die Anwendung des Mobilfunkstandards 5G zur stabilen, schnellen und hochkapazitiven Datenübertragung, eine alle Bereiche umfassende, intensivere Digitalisierung und die Automatisierung der Hilfsmittel über den Einsatz von Hochgeschwindigkeitsdrohnen und Augmented Reality Datenbrillen bis hin zu Untersuchungsrobotern im Rettungswagen. Das Projekt läuft bis Ende 2024 und hat ein Gesamtvolumen von mehr als fünf Millionen Euro. Im Rahmen der 5x5G-Strategie der Bundesregierung bezuschusst das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) das Projekt mit knapp vier Millionen Euro, informiert der Landkreis in einer Pressemitteilung.

Die Beteiligten: Zur Umsetzung hat sich ein Konsortium gebildet, das vom Landratsamt geführt wird. In der Projektsteuerung arbeiten der Kreisverband Aalen des Deutschen Roten Kreuzes, das Ostalb-Klinikum Aalen, die Hochschule Aalen und das Zentrum für Telemedizin Bad Kissingen zusammen. Technologiepartner ist die o2/Telefónica Deutschland, die ein 5G-Mobilfunknetz im Projektgebiet zur Verfügung stellen wird. Das Gebiet umfasst die Stadt Aalen und die Gemeinde Essingen. Weitere Partner sind Firmen und Institutionen, darunter die Deutsche Gesellschaft Interdisziplinäre Notfall- und Akutmedizin (DGINA). Das Landes-Innenministerium, das Regierungspräsidium und die Techniker Krankenkasse (TK) begleiten die Projektpartner. Begleitung und Auswertung des Projekts übernimmt der Studiengang Digital Health Management der Hochschule Aalen.

Die hybride Auftaktveranstaltung.

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