Winterchaos erreicht Raum Ulm - Verkehrslage im Ostalbkreis überschaubar

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Symbolbild: Pexels

Im Ostalbkreis gab es bisher nur eine überschaubare Zahl an witterungsbedingten Unfällen. 

Ulm. Während halb Deutschland im Winterchaos versinkt, wurde unsere Region bislang eher verschont. Die Lage im Ostalbkreis ist bisher sehr überschaubar. Es gab am Mittwoch nur eine überschaubare Anzahl an witterungsbedingten Unfällen, sagt ein Polizeisprecher des Aalener Polizeipräsidiums auf Nachfrage.

Doch am Mittwochmorgen erwischt es den Raum Ulm. Das Polizeipräsidium zieht eine Zwischenbilanz zum neuerlichen Wintereinbruch in der Region: Seit den frühen Morgenstunden registrierte das Präsidium Ulm insgesamt 50 Unfälle, die im Zusammenhang mit den winterlichen Verhältnissen standen. Bislang blieb es bei Blechschäden, als beispielsweise Autos von den Straßen rutschten oder nicht mehr rechtzeitig anhalten konnten. Unfälle in den einzelnen Landkreisen verzeichnete die Polizei wie folgt: Biberach (4), Göppingen (14), Heidenheim (9), Stadt Ulm (15), Alb-Donau-Kreis (8). 

  • Biberach: Kurz nach 5 Uhr fuhr ein Gefahrgut Laster auf der L275 zwischen Pflummern und Friedingen. Auf der winterlichen Fahrbahn verlor dessen Fahrer die Kontrolle über sein Gefährt und kippte um. Der Laster war mit CO2 beladen. Der Tank wurde durch den Unfall nicht beschädigt. Die L275 ist derzeit noch komplett gesperrt. Die Bergungsarbeiten dauern an.
  • Ulm: In Ulm konnte gegen 7.30 Uhr ein 60-Jähriger in der Karlstraße nicht mehr anhalten. Auf schneeglatter Fahrbahn rutschte er mit seinem VW gegen zwei weitere Autos, einen Audi und einen Peugeot. Verletzte gab es nicht. Es entstand Sachschaden von etwa 8.000 Euro.
  • Göppingen: Kurz nach 8.30 Uhr fuhr ein 44-Jähriger von einer Tankstelle in die Ulmer Straße ein. Auf schneeglatter Fahrbahn konnte er nicht mehr anhalten und rutschte auf die Straße. Dort kollidierte er mit dem Mercedes eines 48-Jährigen. Der MAN Transporter des 44-Jährigen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 10.000 Euro. 
  • Heidenheim: Gegen 8 Uhr fuhr ein 35-Jähriger die Ziegelstraße hoch. Er kam ins Rutschen und versuchte rückwärts wieder hinunterzufahren. Dabei drehte sich das Auto und blieb am Straßenrand stehen. Ein 36-Jährige fuhr kurz darauf gegen das stehende Auto. Es entstand Sachschaden. 

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